Mittwoch, 14. Januar 2009

Alles beim Alten?

Marx dachte an Vergesellschaftlichung der Wirtschaft auf der Höhe ihrer Produktionskraft, und jetzt, damals nach 1918, Sozialisierung der Pleite. Da stimmte etwas nicht.


Wer hats gesagt?

Theodor Heuss 1946.Zitiert nach: Was heißt heute liberal? Bleicher Verlag. Gerlingen 1978. S.31


Nachbemerkung: Wenn man so sieht, wie und was gegenwärtig mit großem Eifer "verstaatlicht" wird, könnte man auch konstatieren, dass es sich dabei eigentlich viel eher um die zunehmende Privatisierung des Staates (nämlich: seine Instrumentalisierung für partikulare private Interessen) handele.

5 Kommentare:

Anonym,  14. Januar 2009 um 10:55  

Dein Satzbau ist nicht gerade optimal. Das bisschen Text läßt sich alles andere als flüssig lesen.
Und was willst du mit dem Artikel jetzt aussagen ? Das wir jetzt im Sozialismus leben, weil Marx Sozialist war und jetzt alles so gemacht wird, wie er es damals gesagt hatte ?
Auch wenn ich für möglichst kurze berichte bin, so ist dieser Text daoben doch mehr als nur dürftig.

klaus baum 14. Januar 2009 um 16:43  

lieber roger,

ich muss dem anonymen kritiker zustimmen. der sinn des satzes ist nicht ganz klar.

epikur 14. Januar 2009 um 17:22  

So wie ich den Text verstanden habe, will uns Roger sagen, dass Marx zwar Recht hatte, jedoch im umgekehrten Sinne: nicht die Wirtschaft wird vergesellschaftet - sondern der Staat wird privatisiert.

Kurt aka Roger Beathacker 14. Januar 2009 um 19:37  

Ich denke, dass der Satz den Theodor Heuss 1946 sagte, (leider) auch heute noch oder wieder gilt.

Das waere das Eine. Das Andere waere, dass all die "Verstaatlichungen" die zur Zeit laufen, nur staatlich getragene Massnahmen zur Sicherung und Restauration privater Besitzstaende sind. Unter der Behauptung, "Arbeitsplaetze zu sichern", werden im Grunde genommen Bankrotteuren ihre (eigentlich) verzockten Vermoegen gerettet bzw "erstattet".

Wie werden denn diese "Verstaatlichungen" vorgenommen? Der Staat "kauft" Anteile an Firmen, von Geld, das er nicht hat, sondern das er sich gegen Zahlung von Zins und Zinseszins bei eben jenen, die da "gerettet" werden sollen, pumpen muss und verspricht obendrein noch hoch und heilig, aus dem "Geschaeft" sofort wieder auszusteigen, falls es etwa lukrativ zu werden droht.

Es glaubt ja wohl niemand, die Neuverschuldung wuerde komplett bei Rentnern, Arbeitslosen und Geringverdienern aufgenommen? Man muss eben nicht nur an die armen Enkel denken, die das alles abtragen muessen, sondern auch an den Teil der Enkel, dem diese Tilgungen dann zufliessen werden.

Siehe dazu auch: Zur Staatsverschuldung.

Wenn das jetzt immer noch zu unverstaendlich sein sollte, laste man es der Grippe an, die mich grade voll erwischt hat. Da gehts eben nicht besser.

klaus baum 15. Januar 2009 um 00:14  

jetzt hab ich's verstanden. danke und GUTE BESSERUNG!!!!!

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