Montag, 23. Februar 2009

Aktion: Abwrackprämie für Fahrräder

Erst kürzlich bemerkte ich - halb im Scherz - in einer Unterhaltung mit der besten aller Lebensgefährtinnen, dass doch eigentlich gar nicht einzusehen sei, warum ausgerechnet die Verschrottung und der Neuerwerb von Automobilen mit einer satten Gutschrift von 2.500 Euro prämiert, uns Radfahrern aber kein vergleichbares Angebot gemacht werde.



Sehr zu meiner Freude sehe ich nun, dass wir nicht allein auf diesen Gedanken gekommen sind. Wie nämlich der taz heute zu entnehmen ist, hat der Verkehrsclub Deutschland sogar schon eine entsprechende Aktion initiiert und überdies bereits ein Online-Formular ins Netz gestellt, mit dessen Hilfe man auf einfache Weise seinen Wunsch an die zuständigen Behörden übermitteln und die Zusendung entsprechender Antragsunterlagen beantragen kann.

Mein Antrag ist bereits auf dem Weg:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich finde es ungerecht, dass der Staat mit der Abwrackprämie Steuergelder in Milliardenhöhe ausgibt und davon nur Autofahrer profitieren. Ich besitze kein eigenes Auto, sondern nutze das Rad und den öffentlichen Verkehr. Ich will mein altes Fahrrad verschrotten lassen und mir ein neues kaufen. Deshalb will ich eine Umweltprämie für den Kauf eines neuen Fahrrades und Fahrausweise für den öffentlichen Verkehr in Höhe von 2500 Euro beantragen. Bitte schicken Sie mir die dafür notwendigen Unterlagen zu.

Kommentar
Wir alle wissen, der Verbrennungsmotor hat keine Zukunft. Und auch das "umweltfreundlichste" Auto bleibt eine Dreckschleuder. Tun sie etwas für ein besseres Klima und eine gesündere Bevölkerung. Fördern Sie die wirkliche "auto-Mobilität".

Davon abgesehen: Auch in der deutschen Fahrradindustrie stehen nicht erst seit heute zahlreiche Arbeitsplätze auf dem Spiel, die es zu "retten" gilt.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Vorname Nachname


;-)


3 Kommentare:

Anonym,  23. Februar 2009 um 15:41  

Tja, als Hartz IV Betroffener verzichte ich besser auf eine solche Initiative. Denn auch bei Fahrrädern (selbst wenn es dann nur 250 Euro sein sollten), würde das angerechnet.

Kurt aka Roger Beathacker 23. Februar 2009 um 17:41  

Oh Sch..sse, hab' ich gar nicht dran gedacht ...

:-(

Mechthild Mühlstein 24. Februar 2009 um 23:30  

Ist doch klar: in Deutschland wird ausschließlich politik für die klasse der besitzenden gemacht: wer zu wenig verdient, um davon leben zu können, soll bitteschön nicht auch noch sonderleistungen erwarten.

Selbst wenn es die abwrackprämie für fahrräder gäbe und wenn sie nicht auf h4 angerechnet werden würde (reine utopie), hätten auch wieder nur diejenigen etwas davon, die bereits in der günstigen situation sind, ein fahrrad zu haben, nicht aber die besitzlosen. Man sollte die anschaffung von fahrrädern bedingungslos subventionieren.

Keine abwrackprämie für irgendwas, etwas brauchbares zu verschrotten kann niemals ökologisch sinnvoll sein, sondern einen bezahlbaren öpnv für alle. Nicht außer acht lassen sollte man, daß das zu fuß gehen ebenfalls eine umweltfreundliche methode der fortbewegung ist, weshalb die anschaffung bequemer schuhe ebenfalls gefördert werden sollte.

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