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Schlecht nämlich und zwar - sehr schlecht.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cspan id=\"fullpost\"\u003E\u003Cbr \/\u003E\nEs sei, so Hüther (und darin scheinen sich unsere \"Wirtschaftsexperten\" ja einig zu sein) - Unsinn etwa das ALG-2 zu erhöhen, um die Konjunktur anzukurbeln, stattdessen müsse man vielmehr die Investitionsgüter produzierenden, exportorientierten Unternehmen fördern, denn\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cblockquote\u003E\"Wir haben doch einen Nachfrageausfall von den Weltmärkten. Und diese Nachfrage bezieht sich doch nicht auf die Konsumgüter die wir hier kaufen. Fragen Sie doch mal unsere Zuschauer, die hier sitzen, glauben sie etwa, dass die Maschinen kaufen?\"\u003C\/blockquote\u003E\u003Cbr \/\u003E\nThilo Sarrazin - bekanntlich ebenfalls ein \"ausgewiesener \"Experte\" - hätte Hüther diese Frage sich in gewünschter Weise beantworten können, denn bereits \u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2008\/11\/geballte-inkompetenz.html\"\u003Evor Jahresfrist\u003C\/a\u003E erwiderte er \u003Cblockquote\u003E[a]uf die Frage, ob eine Hartz-IV-Erhöhung (Regelsatz zurzeit 351 Euro) die Wirtschaft ankurbeln kann [...]: „Das ist kein Konjunkturprogramm. Wofür geben die das Geld aus? Für Flachbildschirme, Videorekorder, MP3-Player. Es geht alles nach Fernost. Es geht alles nach Südchina. Und nichts bleibt hier.“\u003C\/blockquote\u003E\u003Cbr \/\u003E\nUnd nun wissen wir auch gleich, was Hüther und Sarrazin gemeinsam haben. Beide sind offenbar vollkommen unfähig, weiter als bis zur nächsten Frittenbude zu denken.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cb\u003EFassen wir zusammen:\u003C\/b\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nWir haben (laut Hüther) einen Nachfrageausfall (bei Investitionsgütern) auf dem Weltmarkt.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nDer \"Weltmarkt\" hingegen beliefert uns und andere Länder (laut Sarrazin) vorwiegend mit Konsumgütern, z.B. Flachbildschirme, Videorekorder, MP3-Player.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nDer \"Weltmarkt\" kauft (unsere) Investitionsgüter dann, wenn dadurch seine Absatz- und Gewinnmöglichkeiten steigen. Investiert wird entweder, um die Produktion auszuweiten oder um sie zu rationalisieren.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nMit anderen Worten: je mehr Flachbildschirme, Videorekorder, MP3-Player \"wir\" kaufen können, desto größer ist der Investitionsbedarf des \"Weltmarktes\".\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nWenn aber \"wir\" (und andere Länder) keine \"Flachbildschirme, Videorekorder, MP3-Player\" kaufen können, dann besteht auf dem \"Weltmarkt\" leider auch kein Bedarf für \"unsere\" Investitionsgüter.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nIn der Folge haben wir also einen Nachfrageausfall auf dem \"Weltmarkt\", den wir selbstverständlich am Besten durch Subventionierung unserer Investitionsgüter produzierenden, exportorientierten Unternehmen abfedern.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nAlles klar soweit?\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cb\u003E\u003Cspan style=\"font-size: x-small;\"\u003EMehr bizarre Logik:\u003C\/span\u003E\u003C\/b\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cb\u003E\u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/06\/bizarre-logik.html\"\u003E(I)\u003C\/a\u003E, \u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/06\/bizarre-logik-2.html\"\u003E(II)\u003C\/a\u003E, \u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/08\/bizarre-logik-iii.html\"\u003E(III)\u003C\/a\u003E, \u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/09\/bizarre-logik-iv.html\"\u003E(IV)\u003C\/a\u003E, \u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/10\/bizarr-logik-v.html\"\u003E(V)\u003C\/a\u003E, (VI)\u003C\/b\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003C\/div\u003E\u003C\/span\u003E"},"link":[{"rel":"replies","type":"application/atom+xml","href":"http:\/\/notatio.blogspot.com\/feeds\/7138751930747442276\/comments\/default","title":"Kommentare zum Post"},{"rel":"replies","type":"text/html","href":"http:\/\/www.blogger.com\/comment.g?blogID=5558063027075658113\u0026postID=7138751930747442276\u0026isPopup=true","title":"3 Kommentare"},{"rel":"edit","type":"application/atom+xml","href":"http:\/\/www.blogger.com\/feeds\/5558063027075658113\/posts\/default\/7138751930747442276"},{"rel":"self","type":"application/atom+xml","href":"http:\/\/www.blogger.com\/feeds\/5558063027075658113\/posts\/default\/7138751930747442276"},{"rel":"alternate","type":"text/html","href":"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/11\/bizarre-logik-vi.html","title":"Bizarre Logik (VI)"}],"author":[{"name":{"$t":"Kurt aka Roger Beathacker"},"uri":{"$t":"http:\/\/www.blogger.com\/profile\/18178040849521228365"},"email":{"$t":"noreply@blogger.com"},"gd$image":{"rel":"http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail","width":"32","height":"32","src":"\/\/blogger.googleusercontent.com\/img\/b\/R29vZ2xl\/AVvXsEitCjAbNj0LKNg4lKr-Y0DPCg6kpToKo2L6WNi5jV4OloUZTLQXD23DKmUNsntUGxFYfnykUYtzF-Z7Qf1VD4Cz3W25WhewRHzN36aOe4Ycn0kVblXO46tJ-KKCw0WLOg\/s220\/avatar-3204.gif"}}],"thr$total":{"$t":"3"}},{"id":{"$t":"tag:blogger.com,1999:blog-5558063027075658113.post-6493895788582915416"},"published":{"$t":"2009-11-03T13:48:00.008+01:00"},"updated":{"$t":"2009-11-03T14:08:38.678+01:00"},"category":[{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Finanzen"},{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Politik"},{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Steuern"},{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Wirtschaft"}],"title":{"type":"text","$t":"Zur Staatsverschuldung (II)"},"content":{"type":"html","$t":"\u003Cdiv style=\"text-align: justify;\"\u003E\u003Cblockquote\u003EDer einzige Teil des sogenannten Nationalreichtums, der wirklich in den Gesamtbesitz der modernen Völker eingeht, ist - ihre Staatsschuld. Daher ganz konsequent die moderne Doktrin, daß ein Volk um so reicher wird, je tiefer es sich verschuldet. Der öffentliche Kredit wird zum Credo des Kapitals. Und mit dem Entstehen der Staatsverschuldung tritt an die Stelle der Sünde gegen den heiligen Geist, für die keine Verzeihung ist, der Treubruch an der Staatsschuld\u003C\/blockquote\u003E\u003Cspan id=\"fullpost\"\u003E \u003Cbr \/\u003E\n\u003Cblockquote\u003E[...]Die Staatsgläubiger geben in Wirklichkeit nichts, denn die geliehene Summe wird in öffentliche leicht übertragbare Schuldscheine verwandelt, die in ihren Händen fortfungieren, ganz als wären sie ebensoviel Bargeld.[...]\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nDie Anleihen befähigen die Regierung, außerordentliche Ausgaben zu bestreiten, ohne daß der Steuerzahler es sofort fühlt, aber sie erfordern doch für die Folge erhöhte Steuern. Andrerseits zwingt die durch Anhäufung nacheinander kontrahierter Schulden verursachte Steuererhöhung die Regierung, bei neuen außerordentlichen Ausgaben stets neue Anleihen aufzunehmen. Die moderne Fiskalität, deren Drehungsachse die Steuern auf die notwendigsten Lebensmittel (also deren Verteuerung) bilden, trägt daher in sich selbst den Keim automatischer Progression. Die Überbesteuerung ist nicht ein Zwischenfall, sondern vielmehr Prinzip. In Holland, wo dies System zuerst inauguriert, hat daher der große Patriot de Witt es in seinen Maximen gefeiert als das beste System, um den Lohnarbeiter unterwürfig, frugal, fleißig und ... mit Arbeit überladen zu machen.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cspan style=\"font-size: x-small;\"\u003EKarl Marx. \u003Ca href=\"http:\/\/www.librarything.de\/work\/9004\/details\/20994681\"\u003EMEW Band 23. Das Kapital\u003C\/a\u003E, erster Band. Karl Dietz Verlag. Berlin 2001. S.782ff.\u003C\/span\u003E\u003C\/blockquote\u003E\u003Cbr \/\u003E\nNun - noch irgend jemand anwesend, der an \"Schuldenbremse\" und \"Steuersenkungen\" glaubt?\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nLink: \u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2008\/08\/zur-staatsverschuldung.html\"\u003ENoch mehr Schulden\u003C\/a\u003E.\u003Cbr \/\u003E\n\u003C\/div\u003E\u003C\/span\u003E"},"link":[{"rel":"replies","type":"application/atom+xml","href":"http:\/\/notatio.blogspot.com\/feeds\/6493895788582915416\/comments\/default","title":"Kommentare zum Post"},{"rel":"replies","type":"text/html","href":"http:\/\/www.blogger.com\/comment.g?blogID=5558063027075658113\u0026postID=6493895788582915416\u0026isPopup=true","title":"0 Kommentare"},{"rel":"edit","type":"application/atom+xml","href":"http:\/\/www.blogger.com\/feeds\/5558063027075658113\/posts\/default\/6493895788582915416"},{"rel":"self","type":"application/atom+xml","href":"http:\/\/www.blogger.com\/feeds\/5558063027075658113\/posts\/default\/6493895788582915416"},{"rel":"alternate","type":"text/html","href":"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/11\/zur-staatsverschuldung-ii.html","title":"Zur Staatsverschuldung (II)"}],"author":[{"name":{"$t":"Kurt aka Roger Beathacker"},"uri":{"$t":"http:\/\/www.blogger.com\/profile\/18178040849521228365"},"email":{"$t":"noreply@blogger.com"},"gd$image":{"rel":"http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail","width":"32","height":"32","src":"\/\/blogger.googleusercontent.com\/img\/b\/R29vZ2xl\/AVvXsEitCjAbNj0LKNg4lKr-Y0DPCg6kpToKo2L6WNi5jV4OloUZTLQXD23DKmUNsntUGxFYfnykUYtzF-Z7Qf1VD4Cz3W25WhewRHzN36aOe4Ycn0kVblXO46tJ-KKCw0WLOg\/s220\/avatar-3204.gif"}}],"thr$total":{"$t":"0"}},{"id":{"$t":"tag:blogger.com,1999:blog-5558063027075658113.post-3145920562924148460"},"published":{"$t":"2009-10-28T02:21:00.019+01:00"},"updated":{"$t":"2009-11-02T13:06:47.293+01:00"},"category":[{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Einkommen"},{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"HartzIV"},{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Nepp"},{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Politik"},{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Steuern"},{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Wirtschaft"}],"title":{"type":"text","$t":"Zum Koalitionsvertrag: Blindgänger und Blendgranaten"},"content":{"type":"html","$t":"\u003Cdiv style=\"text-align: justify;\"\u003E\u003Cspan style=\"font-size: x-small;\"\u003E\u003Cb\u003EUpdate:\u003C\/b\u003E 28.10.2009 ca. 16:25h\u003C\/span\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nEine These aus dem Wolkenkuckucksheim: Niedrigere Unternehmens- und Erbschaftssteuern sowie weiterer Verzicht auf die Einführung einer Vermögenssteuer sollen zu Investitionen, zur Schaffung von Arbeitsplätzen und damit zu \"Wachstum\" führen, das dem Staat dann trotz gesenkter Steuersätze zu höheren Steuereinnahmen verhelfen soll. Am Ende sollen dann mit diesen erwarteten Mehreinnahmen eben diejenigen Schulden getilgt werden, die jetzt gemacht werden um das Ganze in Gang zu bringen.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nWenn es ein Beispiel für eine Milchmädchenrechnung gibt, dann haben wir es hier gefunden.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cspan id=\"fullpost\"\u003E \u003Cbr \/\u003E\nErstens besteht ganz offensichtlich kein Mangel an für Investitionen verfügbarem Finanzkapital, sondern gerade das Gegenteil ist der Fall: es gibt schon jetzt eher zu viel davon. Und weil es bereits seit geraumer Zeit mehr akkumuliertes Geldkapital gibt, als sich lukrative \"realwirtschaftliche\" Investitionsmöglichkeiten finden lassen, hat es überhaupt erst \u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2008\/12\/anmerkungen-zur-wirtschafts-und.html\"\u003Ezur sogenannten Finanzkrise\u003C\/a\u003E kommen können. Spekulation war (ist und bleibt) ganz offensichtlich gegenüber \"realen\" Investitionen die attraktivere \"Anlagemöglichkeit\". \u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nZweitens stehen die Milliardenbeträge, die die Regierung sich leiht, für unmittelbare Investitionen durch die Kapitaleigner nicht länger zur Verfügung. Warum leihen die aber der Regierung Geld, statt es selbst in Unternehmen zu investieren? \u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nVor allem - so wird man vermuten dürfen -, weil es lukrativer, mit weniger Aufwand verbunden und obendrein \"sicherer\" ist, der Regierung Geld zu leihen, als es irgendwo direkt zu investieren. Und so ist es ja auch: man erhält Zinsen für Geld, das man dem Staat leiht, damit er darauf verzichten kann, sich die erforderlichen Mittel etwa durch Steuern zu verschaffen und dieses Geld kann man dem Staat überhaupt erst leihen, weil er es einem nicht einfach \"weggesteuert\" hat. Letzteres wäre m. E. übrigens - abgesehen von Radikalmaßnahmen, wie etwa Hyperinflation oder Krieg - die einzige Möglichkeit, die \u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2008\/08\/zur-staatsverschuldung.html\"\u003EStaatsschulden\u003C\/a\u003E nach und nach tatsächlich abzubauen.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nZwischenbilanz: Es liegt also nicht an zu hohen Steuerlasten, wenn keine Investitionen vorgenommen werden, sondern an im Vergleich zu Spekulationserwartungen zu niedrigen und im Vergleich zu Staatsanleihen zu unsicheren Gewinnerwartungen.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nWas dürfen wir als Folge erwarten? \u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nSobald das Kasino aus dem größten Schlamassel heraus ist, wird mit den erhöhten Gewinnen vor allem fröhlich weiterspekuliert werden. Der Effekt im Hinblick auf realwirtschaftliche Investitionen wird minimal sein - es sei denn, diese werden durch weitere offene oder versteckte Subventionen zusätzlich verzuckert.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nDazu kommt, dass man gemeinhin davon ausgehen darf, dass sich Steuersenkungen \u003Ca href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,650851,00.html\"\u003Ebestenfalls zu einem Drittel\u003C\/a\u003E durch \"wachstumsbasierte\" \u003Ca href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4299#h01\"\u003ESteuermehreinnahmen\u003C\/a\u003E kompensieren lassen. Der Staat wird sich also auch künftig eifrig weiter verschulden und damit die Käufer von Staatsanleihen beglücken - frei nach dem Motto: der Staatshaushalt geht solange was \u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/07\/deja-vu-ii.html#uds-search-results\"\u003Epumpen bis er zusammenbricht\u003C\/a\u003E. \u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nDass sich die Käufer von Staatsanleihen durch solche zumindest langfristig wenig erfreulichen Perspektiven nicht beunruhigen lassen, muss niemanden verwundern, die Gewinnerwartung von morgen überstrahlt jede Aussicht auf einen in relativer Ferne liegenden Totalverlust; man wird sich schon zu retten wissen. Hat doch bislang noch jede Regierung stets ihr Bestes gegeben, um den besitzenden Klassen auch in der Krise ihren Besitz zu sichern.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nWas die angekündigte \u003Cb\u003E\"Entlastung von Familien\"\u003C\/b\u003E angeht ist es um die Gegenfinanzierung deutlich besser bestellt. Man erhöht ein wenig das Kindergeld bzw. die Kinderfreibeträge und friert auf der anderen Seite die Arbeitgeberanteile an den Sozialversicherungsbeiträgen ein. Steigen nun die Sozialversicherungsbeiträge, dann steigen sie nur auf Seiten der Arbeitnehmer, dort dafür aber um so heftiger. Vermutlich wird man, damit das \"Netto\" nicht sichtlich weiter schmilzt und um weitere Erhöhungen der Beitrage zu vermeiden oder zu dämpfen, in einem zweiten Schritt dann auch die Leistungen der Sozialversicherungen noch weiter beschneiden und die Leute auffordern mehr \"private Vorsorge\" zu betreiben, damit das \"Netto\" nicht ständig weiter schmilzt. Leisten können sie sich das ja jetzt, wo sie doch endlich mehr \"netto vom brutto\" haben. Dass ein geringes \"Netto\" bei paritätischer Beteiligung der Arbeitgeber an den Sozialabgaben immer auch ein höheres Brutto mit sich bringt, muss man ihnen ja nicht eigens auf die Nase binden.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nEin besonderer Clou ist der Plan, \u003Cb\u003Ekommunale Unternehmen\u003C\/b\u003E, die etwa in der Abfallbeseitigung tätig sind, \u003Cb\u003Ekünftig mehrwertsteuerpflichtig\u003C\/b\u003E zu machen und zwar sehr wahrscheinlich zum vollen Satz - schließlich muss ja irgendwo wieder hereingeholt werden, was man durch die \u003Cb\u003EAbsenkung der MWSt.-Sätze in der Gastronomie\u003C\/b\u003E weggibt. Die MWSt. ist bekanntlich (?) eine Endverbrauchersteuer und somit für Unternehmen lediglich ein durchlaufender Posten. Sie gilt nicht als Bestandteil des Warenwerts (wovon der Endverbraucher gemeinhin aber keine Kenntnis besitzt), sondern eben als \"Mehrwert\". Als Endverbrauchersteuer ist sie auf den eigentlichen Wert (besser Preis), der Waren aufzuschlagen. Für die Preisentwicklung der betroffenen Betriebe gib es nun zwei Möglichkeiten: entweder schlagen sie die MWSt. auf die bisherigen Preise auf, dann werden ihre Leistungen für den Privatmann entsprechend teurer, während sich für Unternehmen an den Preisen gar nichts ändert, da diese die gezahlte MWSt. ja als Vorsteuer voll von Ihrer Steuerschuld abziehen können. Oder die kommunalen Betriebe \"schonen\" den Bürger und \"übernehmen\", wie es z.B. im Zuge der Privatisierung der Telekom der Fall gewesen ist, die MWSt. indem man auf Gebührenerhöhungen (vorläufig) verzichtet. Das hätte dann für Unternehmenskunden dieser Betriebe den angenehmen \"Nebeneffekt\", dass für sie die Kosten entsprechend den jeweils erhobenen MWSt.-Sätzen sinken würden. Angemerkt sei hier noch, dass die Endverbraucherpreise keineswegs um die vollen MWSt.-Sätze angehoben werden müssen um die Belastung auszugleichen, denn wer MWST. vereinnahmt und abführt, darf diese ja mit den verausgabten \"Vorsteuern\" verrechnen, was von der MWST. befreiten Betrieben nicht möglich ist. Man darf aber einigermaßen sicher sein, dass kaum ein Betrieb sich die Mühe machen wird, die ihm entstehenden Mehrkosten exakt zu errechnen. Aber ganz unabhängig davon ob die MWST. auf die Preise der Kommunalen Versorger aufgeschlagen oder in sie \"integriert\" wird; in jedem Fall werden Unternehmen durch diese Änderung gegenüber privaten Endverbrauchern begünstigt. Was hier als ein Mittel zur Verbesserung der \"Wettbewerbsgerechtigkeit\" zwischen kommunalen und privatwirtschaftlich betriebenen Unternehmen verkauft wird, entpuppt sich so als ein fauler Trick, den privaten Haushalten (und zwar allen, auch den sogenannten \"Transferempfängern\") durch die Hintertür eine höhere Steuerlast aufzuerlegen.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nBleiben noch die zu erwartenden \"Verbesserungen\" für den Bodensatz der Gesellschaft, die \u003Cb\u003EBezieher von ALG2\u003C\/b\u003E. Für diese bleiben sowohl die Anhebung des Kinderfreibetrages als auch die Erhöhung des Kindergeldes um 20 Euro pro Monat ohne jede positive Wirkung auf ihre Einkommensverhältnisse. Denn erstens zahlen sie ja keine Einkommenssteuer und zweitens wird das Kindergeld als \"Einkommen\" des Kindes vollständig mit ALG2 verrechnet. Abgesehen, dass diese Verfahrensweise an sich schon skandalös ist, denn für \"Normalverdiener\" bedeutet das Kindergeld ja eine \u003Cb\u003EEinkommenszulage\u003C\/b\u003E, ist es obendrein eine doppelte Frechheit, dass bei diesem \"Einkommen\" nicht einmal die ansonsten üblichen \"Freibeträge\" für Nebeneinkünfte gewährt werden (pauschal 100 Euro plus 20% von jedem weiteren hinzu verdienten Euro). Immerhin sollen, wie man vernimmt, neben der \u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/10\/schwarz-gelb-blendende-aussichten-fuer.html\"\u003Ean anderer Stelle bereits erörterten\u003C\/a\u003E Verdreifachung des sog. \"Schonvermögens\" auch die \"Zuverdienstmöglichkeiten\" erweitert werden, was ohne die gleichzeitige Einführung eines flächendeckenden Mindestlohnes freilich bloß ein schlechter Witz ist. Denn durch diese \"Verbesserung\" wird vor allem gewerblichen oder privaten \"Arbeitgebern\" in zunehmendem Umfang ermöglicht, Menschen zu nicht existenzsichernden Löhnen zu \"beschäftigen\". Im Grunde genommen werden also auch hier in erster Linie einmal mehr Unternehmen und \"besserverdienende\" Privathaushalte entlastet. Man kann es gar nicht oft genug wiederholen, wer die Arbeitskraft anderer Menschen dem eigenen Gewinnstreben nutzbar macht, der sollte dafür wenigstens soviel aufwenden müssen, dass der arbeitende Mensch bei Vollzeit von seinem Arbeitsentgeld auch \"in Würde\" leben kann. Und selbst dieses Minimum wäre streng genommen noch zu wenig, denn a) setzt es bei Paaren beide Personen unter Vollerwerbszwang und b) wäre ein solches Minimaleinkommen immer noch viel zu gering um auch noch Kinder aufziehen zu koennen. Was gerade für zwei reicht, kann ja wohl schlecht auch noch für drei, vier oder mehr reichen.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nUnd dann wird auch noch etwas für die Bildung getan, indem man \"besonders begabten\" Studenten Stipendien in Höhe von 300 Euro pro Monat in Aussicht stellt. Dass davon mehrheitlich  mit Sicherheit nicht diejenigen profitieren werden, die aus eher bescheidenen Verhältnissen stammen, wird man nicht eigens erklären müssen. Auch sollen \"kleine Selbständige\" künftig \"Zugang zur Riester_Rente\" erhalten - ich höre jetzt schon das Knallen der Sektkorken bei den \u003Ca href=\"http:\/\/www.nebeneinkuenfte-bundestag.de\/westerwelle-dr-guido\/\"\u003EVersicherungsgesellschaften\u003C\/a\u003E.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nZum Abschluss noch ein paar Worte über das \u003Cb\u003EVerhältnis von Eigentum und Demokratie\u003C\/b\u003E. Am Montag sah ich mal wieder ein Fetzchen \"Unter den Linden\" auf phoenix. Eingeladen waren dieses Mal Katja Kipping (MdB und stellvertretende Bundesvorsitzende Die Linke) und Jens Spahn (MdB CDU). Als ich zuschaltete, hatte Kipping gerade vorgeschlagen, Banken samt und sonders dauerhaft zu vergesellschaften (nicht zu verstaatlichen) um sie unter demokratische Kontrolle zu bringen. Da packte ihr Kontrahent gleich mal die Keule \"Eigentumsrecht\" aus und zwar als \"Bedingung der Demokratie\". Ein vollkommen lächerliches Argument. \u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2008\/06\/eigentum-und-geld-und-marktmacht.html\"\u003EEin Eigentumsrecht\u003C\/a\u003E ist nicht einmal ein besonderes Merkmal einer Demokratie, es ist eigentlich eine \"Selbstverständlichkeit\". In irgendeiner codifizierten oder auch einfach traditionalen Form gibt es immer und überall ein \"Eigentumsrecht\". Aber, wie gesagt, in \u003Cb\u003Eirgendeiner\u003C\/b\u003E Form und \u003Cb\u003Enicht\u003C\/b\u003E etwa \u003Cb\u003Ein einer ganz bestimmten\u003C\/b\u003E. Nicht einmal das Grundgesetz schützt ausdrücklich eine ganz bestimmte Form des Eigentums; es gewährleistet nur das Eigentum überhaupt, ohne dabei etwa explizit zwischen Gemein- und Privateigentum zu unterscheiden. Diese Unterscheidung bleibt dem BGB vorbehalten. Wer also neue Formen des Eigentums entwickeln und umsetzen möchte vergreift sich dabei keineswegs an einer Grundbedingung der Demokratie, sondern realisiert Demokratie überhaupt erst, insbesondere wenn er das Eigentumsrecht zu einer Frage macht, über die demokratisch entschieden werden soll. Das gegenwärtige Eigentumsrecht beruht ja nicht etwa auf demokratischen Entscheidungsprozessen, sondern wurde aus vordemokratischen Verhältnissen quasi vor der Demokratie, bzw. vor dem demokratischen Zugriff \"gerettet\". Und bezeichnenderweise hat man sich zur Einführung eines allgemeinen Wahlrechts erst durchgerungen, als man einigermaßen sicher sein durfte, dass das blöde Volk die besitzende Klasse nicht kraft Mehrheitsbeschlusses sogleich enteignen würde.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nP.S.\u003Cbr \/\u003E\nBemerkenswert in diesem Zusammhang finde ich, dass in besagter \u003Ca href=\"http:\/\/www.phoenix.de\/sixcms\/detail.php?id=271220\u0026template=d_ph_videostream_popup\u0026format=4\u0026transfer=2\"\u003Ephoenix-Sendung\u003C\/a\u003E ausgerechnet der CDU Mann Spahn Frau Kipping meinte darauf hinweisen zu müssen, dass die Kassiererin an der Kasse mit ihren Steuern für die Zinsen aufkomme, die die Bundesregierung den im Besitz von Staatsanleihen befindlichen Millionären zahle. \u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cb\u003ENachgereicht:\u003C\/b\u003E (28.10.2009 ca. 16:25h)\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Ccenter\u003E\u003Cb\u003EAbkassiert wird später!\u003C\/b\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cobject width=\"480\" height=\"295\"\u003E\u003Cparam name=\"movie\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/aoMfahn02KU\u0026hl=de\u0026fs=1\u0026\"\u003E\u003C\/param\u003E\u003Cparam name=\"allowFullScreen\" value=\"true\"\u003E\u003C\/param\u003E\u003Cparam name=\"allowscriptaccess\" value=\"always\"\u003E\u003C\/param\u003E\u003Cembed src=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/aoMfahn02KU\u0026hl=de\u0026fs=1\u0026\" type=\"application\/x-shockwave-flash\" allowscriptaccess=\"always\" allowfullscreen=\"true\" width=\"480\" height=\"295\"\u003E\u003C\/embed\u003E\u003C\/object\u003E\u003C\/center\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nVideo via \u003Ca href=\"http:\/\/politikprofiler.blogspot.com\/2009\/10\/ein-koalitionsvertrag-abkassiert-wird.html\"\u003EPolitprofiler\u003C\/a\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003C\/div\u003E\u003C\/span\u003E"},"link":[{"rel":"replies","type":"application/atom+xml","href":"http:\/\/notatio.blogspot.com\/feeds\/3145920562924148460\/comments\/default","title":"Kommentare zum Post"},{"rel":"replies","type":"text/html","href":"http:\/\/www.blogger.com\/comment.g?blogID=5558063027075658113\u0026postID=3145920562924148460\u0026isPopup=true","title":"5 Kommentare"},{"rel":"edit","type":"application/atom+xml","href":"http:\/\/www.blogger.com\/feeds\/5558063027075658113\/posts\/default\/3145920562924148460"},{"rel":"self","type":"application/atom+xml","href":"http:\/\/www.blogger.com\/feeds\/5558063027075658113\/posts\/default\/3145920562924148460"},{"rel":"alternate","type":"text/html","href":"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/10\/zum-koalitionsvertrag-blindganger-und.html","title":"Zum Koalitionsvertrag: Blindgänger und Blendgranaten"}],"author":[{"name":{"$t":"Kurt aka Roger Beathacker"},"uri":{"$t":"http:\/\/www.blogger.com\/profile\/18178040849521228365"},"email":{"$t":"noreply@blogger.com"},"gd$image":{"rel":"http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail","width":"32","height":"32","src":"\/\/blogger.googleusercontent.com\/img\/b\/R29vZ2xl\/AVvXsEitCjAbNj0LKNg4lKr-Y0DPCg6kpToKo2L6WNi5jV4OloUZTLQXD23DKmUNsntUGxFYfnykUYtzF-Z7Qf1VD4Cz3W25WhewRHzN36aOe4Ycn0kVblXO46tJ-KKCw0WLOg\/s220\/avatar-3204.gif"}}],"thr$total":{"$t":"5"}},{"id":{"$t":"tag:blogger.com,1999:blog-5558063027075658113.post-1359450284978794135"},"published":{"$t":"2009-10-14T00:57:00.003+02:00"},"updated":{"$t":"2009-10-14T14:03:55.942+02:00"},"category":[{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Medien"},{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Parteien"},{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Politik"},{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Wirtschaft"}],"title":{"type":"text","$t":"Schwarz-Gelbe Roadmap"},"content":{"type":"html","$t":"\u003Cdiv style=\"text-align: justify;\"\u003EOder: wem  sich  die über uns kommende Regierung ganz besonders wird verpflichtet fühlen dürfen.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cspan id=\"fullpost\"\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cblockquote\u003EDen Kampf um die Gunst der großen Spender haben CDU und FDP jedenfalls klarer gewonnen als den Wettstreit um die Stimmen der Bürger: Fast 3,5 Millionen Euro gab es 2009 für die Union von Unternehmen und reichen Persönlichkeiten. Über 1,3 Million Euro konnte die FDP an Großspenden für sich verbuchen. Die SPD musste sich dagegen mit einem guten Drittel dieser Summe – gut 460.000 Euro – begnügen. Die Grünen erhielten gerade mal 60.001 Euro und die Linke ging vollständig leer aus.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nCDU\/CSU haben damit fast zwei Drittel aller Großspenden kassiert. Zusammen mit der FDP ( 24,5 Porzent) verfügen sie über die satte Groß-Spenden-Mehrheit von 90 Prozent. Für Rotgrün bleiben nur zehn Prozent übrig. Dabei fällt 2009 in der Spendenverteilung nicht einmal sonderlich aus dem Rahmen.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Ca href=\"http:\/\/www.daserste.de\/plusminus\/beitrag_dyn~uid,p2tgids47jvcb78i~cm.asp\"\u003E\u003Cbr \/\u003E\nQuelle: ARD plus minus\u003C\/a\u003E\u003C\/blockquote\u003E\u003Cbr \/\u003E\nWozu es dann überhaupt noch wochenlange und allem Anschein nach doch recht heftige Koalitionsverhandlungen gibt, fragen Sie? \u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nIch vermute mal dass man sich a) über die cleverere Verschleierungstaktik noch nicht einig ist und dass man b) doch wenigstens den Eindruck erwecken möchte, man vertrete unterschiedliche Interessen und es gäbe tatsächlich etwas zu verhandeln.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nFragt sich nur noch, warum man diesen Beitrag nicht einen Monat eher senden konnte\/wollte\/durfte. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nDer Clip zum \u003Ca href=\"http:\/\/mediathek.ard.de\/ard\/servlet\/content\/3133486\"\u003EBeitrag in der ARD Mediathek\u003C\/a\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nWeitere Informationen \u003Ca href=\"http:\/\/www.parteispenden.unklarheiten.de\/\"\u003EUnklarheiten.de\u003C\/a\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003C\/div\u003E\u003C\/span\u003E"},"link":[{"rel":"replies","type":"application/atom+xml","href":"http:\/\/notatio.blogspot.com\/feeds\/1359450284978794135\/comments\/default","title":"Kommentare zum Post"},{"rel":"replies","type":"text/html","href":"http:\/\/www.blogger.com\/comment.g?blogID=5558063027075658113\u0026postID=1359450284978794135\u0026isPopup=true","title":"5 Kommentare"},{"rel":"edit","type":"application/atom+xml","href":"http:\/\/www.blogger.com\/feeds\/5558063027075658113\/posts\/default\/1359450284978794135"},{"rel":"self","type":"application/atom+xml","href":"http:\/\/www.blogger.com\/feeds\/5558063027075658113\/posts\/default\/1359450284978794135"},{"rel":"alternate","type":"text/html","href":"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/10\/schwarz-gelbe-roadmap.html","title":"Schwarz-Gelbe Roadmap"}],"author":[{"name":{"$t":"Kurt aka Roger Beathacker"},"uri":{"$t":"http:\/\/www.blogger.com\/profile\/18178040849521228365"},"email":{"$t":"noreply@blogger.com"},"gd$image":{"rel":"http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail","width":"32","height":"32","src":"\/\/blogger.googleusercontent.com\/img\/b\/R29vZ2xl\/AVvXsEitCjAbNj0LKNg4lKr-Y0DPCg6kpToKo2L6WNi5jV4OloUZTLQXD23DKmUNsntUGxFYfnykUYtzF-Z7Qf1VD4Cz3W25WhewRHzN36aOe4Ycn0kVblXO46tJ-KKCw0WLOg\/s220\/avatar-3204.gif"}}],"thr$total":{"$t":"5"}},{"id":{"$t":"tag:blogger.com,1999:blog-5558063027075658113.post-3736252033149031010"},"published":{"$t":"2009-09-21T17:13:00.010+02:00"},"updated":{"$t":"2009-09-25T02:13:27.973+02:00"},"category":[{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Einkommen"},{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Finanzen"},{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Leute"},{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Parteien"},{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Politik"},{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Steuern"},{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Wirtschaft"}],"title":{"type":"text","$t":"Mantrafahrer Westerwelle"},"content":{"type":"html","$t":"\u003Cdiv style=\"text-align: justify;\"\u003E\u003Cblockquote\u003E\"Ich will Ihnen die Zahlen noch einmal nennen, weil sie auch für unsere Zuschauer wichtig sind: Die oberen 50 Prozent der deutschen Steuerzahler erwirtschaften etwa 94 Prozent des gesamten Einkommensteueraufkommens der Republik. Sie belasten diejenigen, die den Karren ziehen, immer mehr. Ich sage Ihnen, wer dabei unter die Räder kommt: die Ärmsten der Armen, die Schwächsten der Schwachen. Die leiden unter Ihrer Politik.\"\u003Cbr \/\u003E\n\u003Ca href=\"http:\/\/www.guido-westerwelle.de\/Reden\/909c58i35\/index.html\"\u003EGuido Westerwelle\u003C\/a\u003E\u003C\/blockquote\u003E\u003Cbr \/\u003E\nEine Lüge wird dadurch nicht wahrer, dass sie pausenlos wiederholt wird. Niemand weiß dieses vermutlich besser als der Lügende selbst. Die Lüge muss aber schon deshalb stets aufs neue ins Land geplärrt werden, damit die Wahrheit nicht zur Sprache kommt.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cspan id=\"fullpost\"\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cblockquote\u003EDas ist das Ergebnis einer atemberaubenden Mehrbelastung der Mitte unserer Gesellschaft bei Steuern und Abgaben. Statt nur über soziale Gerechtigkeit sollte mehr über Leistungsgerechtigkeit geredet werden. Dass mittlerweile 50 Prozent der Steuerzahler 94 Prozent des gesamten Einkommensteueraufkommens des Staates erarbeiten, wird immer wieder verschwiegen.\u003Cbr \/\u003E\nQuelle: \u003Ca href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/deutschland\/Westerwelle-FDP;art122,2473739\"\u003ETagesspiegel\u003C\/a\u003E\u003C\/blockquote\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cblockquote\u003EDie Hälfte aller Steuerzahler trägt etwa 94 Prozent der gesamten Einkommenssteuerlast. Wenn diese Mitte die Lust an Leistung verliert, dann leiden darunter die Schwächsten zuerst. Alles, was verteilt werden soll, muss vorher von jemandem erarbeitet werden. Wer verhindert, dass sich Anstrengung lohnt, wer verhindert, dass Fleiß sich auszahlt, wer die Leistungsgerechtigkeit abschafft, der wird jede soziale Gerechtigkeit verlieren.\u003Cbr \/\u003E\nQuelle: \u003Ca href=\"http:\/\/www.fdp-elsdorf.de\/presse.php?id=17232\u0026amp;p=0\"\u003EFDP Elsdorf\u003C\/a\u003E\u003C\/blockquote\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cblockquote\u003E\u003Cb\u003EWesterwelle:\u003C\/b\u003E Keiner außer der FDP fragt: Was heißt das eigentlich für die Mittelschicht? Für jene 50 Prozent der Bürger, die übrigens 94 Prozent des Einkommensteueraufkommens erarbeiten? Die vergessene Mitte muss mehr Steuern und Abgaben zahlen, die Reallöhne sinken, sie muss immer mehr privat für das Alter vorsorgen – und mehr für die eigene Gesundheit und für die Bildung der Kinder bezahlen. Die Mittelschicht wird derzeit ausgepresst wie eine Zitrone.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cb\u003ESZ:\u003C\/b\u003E Was ist das Gegenkonzept?\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cb\u003EWesterwelle:\u003C\/b\u003E Dass wir eine Politik betreiben, in der mehr Netto vom Brutto bleibt. Das wird ein Kernanliegen unseres Parteitags sein: ein niedrigeres, einfacheres und gerechteres Steuersystem zu verbinden mit sozialer Sicherheit für diejenigen, die kein oder zu wenig Glück im Leben haben. Das erreichen wir durch die Kombination mit dem Bürgergeld zu einem Steuer- und Sozialmodell aus einem Guss.\u003Cbr \/\u003E\nQuelle: \u003Ca href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/39\/443777\/text\/2\/\"\u003ESueddeutsche Zeitung\u003C\/a\u003E\u003C\/blockquote\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cblockquote\u003EGuido Westerwelle, Parteivorsitzender der FDP, sagt, 50 Prozent der Steuerzahler in Deutschland erwirtschaften 94 Prozent des gesamten Einkommensteueraufkommens des Staates. Stimmt das?\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cb\u003E\u003Cbr \/\u003E\nChristoph Lütge:\u003C\/b\u003E In der Größenordnung trifft das zu. Die Frage ist, was daraus folgt. Aus guten Gründen haben wir kein nach Steuerklassen gestaffeltes Wahlrecht. Allerdings kann es für eine Demokratie bedenklich werden, wenn sich große Teile der Bevölkerung politisch nicht mehr ausreichend repräsentiert sehen.\u003Cbr \/\u003E\nQuelle: \"\u003Ca href=\"http:\/\/www.wdr.de\/themen\/politik\/1\/hart_aber_fair\/faktencheck_080220\/index.jhtml\"\u003Ehart aber fair\u003C\/a\u003E\"\u003C\/blockquote\u003E\u003Cbr \/\u003E\nDer Kern dieser Lüge besteht in der Behauptung, dass diejenigen, die die Steuern \u003Cb\u003Ezahlen\u003C\/b\u003E, diese immer auch selbst vollumfänglich \u003Cb\u003Eerwirtschaftet\u003C\/b\u003E oder gar \u003Cb\u003E\"erarbeitet\"\u003C\/b\u003E hätten. Löhne und Gehälter stehen eben nicht in proportionalem Verhältnis zur \"wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit\" der Gehaltsempfänger, sondern sind in erster Linie Ausdruck von Machtverhältnissen. Während der Inhaber eines Friseursalons oder einer Kette solcher Salons sich sehr wahrscheinlich zu jenen mysteriösen 50% derjenigen zählen darf, die nennenswerte Einkommensteuerbeträge an den Fiskus abführen, wird man seine Angestellten mehrheitlich ganz sicher der anderen - \"nichtzahlenden\" - Hälfte zuordnen müssen. Und in letzter Konsequenz sind es eben diese Angestellten, die auch die Steuern, die ihr Arbeitgeber zahlt, am Ende \"erwirtschaftet\", vor allem aber: erarbeitet haben.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nDen Löwenanteil des Einkommenssteueraufkommens \u003Cb\u003Ezahlen\u003C\/b\u003E mithin nicht etwa diejenigen, \"die den Karren ziehen\", sondern vor allem wohl diejenigen, welche die eigentlichen Zugtiere, die zu einem wachsenden Anteil aus Geringstverdienern bestehen, anzutreiben wissen. Viele \"fleißige\" Einkommenssteuerzahler hingegen erwirtschaften im engeren Sinne gar nichts, oder worin bestünde etwa die unmittelbar wirtschaftliche Tätigkeit eines Abgeordneten?\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nNatürlich gibt es eine sehr einfache Möglichkeit, dieses Ungleichgewicht zu beseitigen und die Basis derjenigen, die \u003Cb\u003Eals Zahlende\u003C\/b\u003E maßgeblich zum Einkommensteueraufkommen beitragen, erheblich zu vergrößern: dazu müsste man einfach jede Arbeit so fair bezahlen, dass sie nicht nur das Existenzminimum sichert, sondern soviel abwirft, dass ein jeder der Lohnempfänger zum Einkommenssteuerzahler \"aufsteigt\". Ein erster Schritt zu dieser Form \"ausgleichender Steuergerechtigkeit\", wäre die Einführung eines mehr als existenzsichernden flächendeckenden Mindestlohnes.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nEs liegt aber auf der Hand, dass die liberalen Strategen diese Option nicht befürworten können, sondern sie sogar aufs Schärfste bekämpfen müssen. Schon weil dieses schöne \"Argument\" sonst nicht länger verfügbar wäre.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cblockquote\u003ELaut Statistischem Bundesamt verdienen Friseure durchschnittlich 1315 Euro brutto im Monat (Gesamtschnitt aller Berufe 3093 Euro, Tariflöhne siehe unten). Damit liegen sie am unteren Ende aller Berufe. Jeder Postbote, Wäscher oder Glasreiniger verdient erheblich mehr.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nDer Grund für die Hungerlöhne: Trotz jahrelanger Forderungen gibt es immer noch keinen Mindestlohn für die Friseurbranche. Deshalb werden die Löhne geringverdienender Friseure (z.B. Friseure in Sachsen nur 600 Euro monatlich) mit Hartz4-Zuschüssen und Wohngeld aus Steuergeldern aufgestockt (siehe Grafik). Man kann z. B. bei Billigketten  durchaus von einem \"Haarschnitt auf Staatskosten\" sprechen. \u003Cbr \/\u003E\nQuelle: \u003Ca href=\"http:\/\/www.hairweb.de\/friseur-lohn-gehalt.htm\"\u003Ehairweb\u003C\/a\u003E\u003C\/blockquote\u003E\u003Cbr \/\u003E\nDie Friseurinnen und Friseure verdienen nicht wenig, weil sie wenig \"leistungsfähig\" wären, sondern weil man ihnen nicht mehr zubilligt und weil sie nicht über die Macht verfügen, ein leistungsgerechtes Einkommen für sich durchzusetzen.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nEin anderer wackliger Punkt an Westerwelles Mantra ist die Datenbasis. Woraus besteht eigentlich diese übelst belastete Hälfte von Einkommenssteuerhelden wirklich? Mal heißt es, sie bestünde aus \u003Ci\u003E\"50 Prozent der \u003Cb\u003Edeutschen Steuerzahler\u003C\/b\u003E\"\u003C\/i\u003E. Steuerzahler ist aber in diesem Land praktisch jeder, der irgendwo Geld ausgibt, auch als Kind, Greis oder Versehrter. Da die Erwerbsquote aber unter 50% liegt, kann Guidos These so jedenfalls nicht stimmen. Mein Gemüsehändler um die Ecke hat freilich (noch) keinen deutschen Pass, ist demnach zwar Steuerzahler, aber offenbar doch kein \u003Ci\u003E\"deutscher Steuerzahler\"\u003C\/i\u003E. Was nun? An anderer Stelle ist von \"jene[n] 50 Prozent der \u003Cb\u003EBürger\u003C\/b\u003E\" die Rede, was die Datenbasis noch einmal verändern müsste, nämlich um diejenigen, die selbst gar kein Geld ausgeben (können).\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nWesterwelles Parteifreund Solms drückt sich da zumindest scheinbar ein wenig präziser aus, wenn er nämlich sagt:\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cblockquote\u003E\"In Deutschland tragen die obersten zehn Prozent der Einkommensbezieher mehr als 50 Prozent der Einkommensteueraufkommens und das untere Viertel der Einkommensbezieher zahlt gar keine Steuern. Es wird nach dem Prinzip der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit besteuert.  Das Steuerrecht wirkt in ausreichendem Maße umverteilend. Eine weitere Steuerbelastung für höhere Einkommen wirkt leistungsfeindlich und belastet die mittelständische Wirtschaft beispielsweise bei der Möglichkeit, Eigenkapital zu bilden. Wer darüber hinaus weitere finanzielle Mittel zur Verfügung stellen möchte, dem stehen freiwillig vielfältige Möglichkeiten offen – über gemeinnützige Stiftungen um Beispiel.\"\u003Cbr \/\u003E\nQuelle: \u003Ca href=\"http:\/\/www.hermann-otto-solms.de\/wcsite.php?wc_b=9078\"\u003EHermann Otto Solms\u003C\/a\u003E\u003C\/blockquote\u003E\u003Cbr \/\u003E\nDoch Stop! - Kindern von Hartz-IV-Empfängern wird bekanntlich das Kindergeld als Einkommen angerechnet. Und natürlich sind auch ALG I oder II, Renten usw. Einkommen. Was also ist denn nun wirklich die \"Grundgesamtheit\" derjenigen, die diese ominösen 50% ausmachen sollen? \u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nMich würde übrigens noch sehr interessieren, an wen Christoph Lütge wohl denkt, wenn er von \"große[n] Teile[n] der Bevölkerung politisch nicht mehr ausreichend repräsentiert sehen\" spricht. Aber das waere dann wohl ein anderes Thema.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nWas mich bereits seit geraumer Zeit geärgert hat, ist der Umstand, dass Westerwelle dieses Mantra allerorten unverdrossen runterbeten darf, ohne dass jemals einer seiner Gesprächspartner oder Mitdiskutanten auf die Idee käme, es überhaupt auf seinen Gehalt zu prüfen. Was hiermit hoffentlich wenigstens einmal geschehen ist.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Ccenter\u003E\u003Ctable style=\"width:auto;\"\u003E\u003Ctr\u003E\u003Ctd\u003E\u003Ca href=\"http:\/\/picasaweb.google.com\/lh\/photo\/zoejM6UD7gRzTi7XDhjH6w?feat=embedwebsite\"\u003E\u003Cimg src=\"http:\/\/lh3.ggpht.com\/_s0OcN13-Dww\/SreZIYQKoJI\/AAAAAAAADzc\/8BnMdzx2uIM\/s400\/2009-09-19_13-54-38cb.JPG\" \/\u003E\u003C\/a\u003E\u003C\/td\u003E\u003C\/tr\u003E\n\u003Ctr\u003E\u003Ctd style=\"font-family:arial,sans-serif; font-size:11px; text-align:right\"\u003EVon \u003Ca href=\"http:\/\/picasaweb.google.com\/beathacker56\/BerlinByBike02?feat=embedwebsite\"\u003Eberlin by bike\u003C\/a\u003E\u003C\/td\u003E\u003C\/tr\u003E\n\u003C\/table\u003E\u003C\/center\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cb\u003EUnd noch ein Nachtrag\u003C\/b\u003E - Da war doch noch was?:\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cblockquote\u003EEr will merkbar immer noch \"die Mitte\" hinter sich bringen - sonst hat man ja gerne mit den oberen 5% oder 10% der Steuerzahler argumentiert, wie man z.B. auf den \u003Ca href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1970\" target=\"_blank\"\u003ENachdenkseiten\u003C\/a\u003E lesen kann: \u003Cspan style=\"font-style: italic;\"\u003E\"\u003C\/span\u003E\u003Cspan style=\"font-style: italic;\"\u003EDie oberen zehn Prozent der Steuerpflichtigen zahlten 2006 rund 57 Prozent der gesamten Einkommensteuereinnahmen des Bundes, wie die \u003Ca href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/pswiwo\/fn\/ww2\/sfn\/buildww\/id\/125\/id\/237416\/artpage\/0\/\"\u003E„Sächsische Zeitung“\u003C\/a\u003E unter Berufung auf die jüngsten Steuerstatistiken des Bundesfinanzministeriums berichtet. 2004 waren dies nur knapp 53 Prozent.\" \u003C\/span\u003E- aber inzwischen muss man selbst bei den deutschen Deppen daruf gefasst sein, dass sie auf die Idee kommen, dann sogleich nach der Verteilung von Einkommen und Vermögen zu fragen und das zu Recht, denn wenn man das liest, dann ist die breite Mitte, so \"unfair\" behandelt nicht: es bleiben nämlich \u003Cspan style=\"font-weight: bold;\"\u003E40% \"Mitte\"\u003C\/span\u003E, die - na so ein Zufall - gerade \u003Cspan style=\"font-weight: bold;\"\u003E37%\u003C\/span\u003E des Einkommenssteueraufkommens zu tragen haben. Der ist schon ein Fuchs, der Guido!\u003Cbr \/\u003E\nQuelle: \u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2008\/05\/der-untergang-des-abendprogrammes.html\"\u003EDer Untergang des Abendprogrammes\u003C\/a\u003E (blog-Artikel vom 30.05.2008)\u003C\/blockquote\u003E\u003Cb\u003E\u003Cbr \/\u003E\nZum Weiterlesen:\u003C\/b\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/02\/der-feine-unterschied.html\"\u003EDer feine Unterschied\u003C\/a\u003E oder: Warum derjenige, der eine Steuer zahlt, nicht notwendigerweise auch derjenige ist, der sie trägt.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/02\/ungleiche-gleichbehandlung.html\"\u003EUngleiche Gleichbehandlung\u003C\/a\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003C\/div\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003C\/span\u003E"},"link":[{"rel":"replies","type":"application/atom+xml","href":"http:\/\/notatio.blogspot.com\/feeds\/3736252033149031010\/comments\/default","title":"Kommentare zum Post"},{"rel":"replies","type":"text/html","href":"http:\/\/www.blogger.com\/comment.g?blogID=5558063027075658113\u0026postID=3736252033149031010\u0026isPopup=true","title":"1 Kommentare"},{"rel":"edit","type":"application/atom+xml","href":"http:\/\/www.blogger.com\/feeds\/5558063027075658113\/posts\/default\/3736252033149031010"},{"rel":"self","type":"application/atom+xml","href":"http:\/\/www.blogger.com\/feeds\/5558063027075658113\/posts\/default\/3736252033149031010"},{"rel":"alternate","type":"text/html","href":"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/09\/mantrafahrer-westerwelle.html","title":"Mantrafahrer Westerwelle"}],"author":[{"name":{"$t":"Kurt aka Roger Beathacker"},"uri":{"$t":"http:\/\/www.blogger.com\/profile\/18178040849521228365"},"email":{"$t":"noreply@blogger.com"},"gd$image":{"rel":"http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail","width":"32","height":"32","src":"\/\/blogger.googleusercontent.com\/img\/b\/R29vZ2xl\/AVvXsEitCjAbNj0LKNg4lKr-Y0DPCg6kpToKo2L6WNi5jV4OloUZTLQXD23DKmUNsntUGxFYfnykUYtzF-Z7Qf1VD4Cz3W25WhewRHzN36aOe4Ycn0kVblXO46tJ-KKCw0WLOg\/s220\/avatar-3204.gif"}}],"media$thumbnail":{"xmlns$media":"http://search.yahoo.com/mrss/","url":"http:\/\/lh3.ggpht.com\/_s0OcN13-Dww\/SreZIYQKoJI\/AAAAAAAADzc\/8BnMdzx2uIM\/s72-c\/2009-09-19_13-54-38cb.JPG","height":"72","width":"72"},"thr$total":{"$t":"1"}}]}});