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Letzteres kam heraus, weil ausgerechnet während der Vernehmung durch die Polizei ein Anruf auf dem Handy des Beschuldigten einging.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cspan id=\"fullpost\"\u003E\u003Cbr \/\u003E\nWeiter heißt es, dass wegen dieses Tatbestands ein Disziplinarverfahren eingeleitet und inzwischen mit einer Disziplinarstrafe abgeschlossen worden sei. Aus \"Datenschutzgründen\" wurde indes nicht bekanntgegeben, ob es sich bei dieser Disziplinarstrafe um eine Degradierung oder eine Entlassung gehandelt hat.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nEs darf aber wohl angenommen werden, dass man sich mit einer \"Degradierung\" begnügt haben wird, denn schließlich hat dieser Mensch ja weder seinen Arbeitgeber \u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/03\/anscheinend-gro-im-kommen-kleinliche.html\"\u003Ebeklaut\u003C\/a\u003E \u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/10\/ran-die-die-bouletten.html\"\u003Eoder\u003C\/a\u003E \u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/02\/unterschlagung-des-tages.html\"\u003Ebetrogen\u003C\/a\u003E, noch auf dessen Kosten unerlaubt sein \u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/07\/deutschland-sucht-den.html\"\u003EHandy am Arbeitsplatz aufgeladen\u003C\/a\u003E.\u003Cbr \/\u003E\n\u003C\/div\u003E\u003C\/span\u003E"},"link":[{"rel":"replies","type":"application/atom+xml","href":"http:\/\/notatio.blogspot.com\/feeds\/3805995611077321040\/comments\/default","title":"Kommentare zum Post"},{"rel":"replies","type":"text/html","href":"http:\/\/www.blogger.com\/comment.g?blogID=5558063027075658113\u0026postID=3805995611077321040\u0026isPopup=true","title":"3 Kommentare"},{"rel":"edit","type":"application/atom+xml","href":"http:\/\/www.blogger.com\/feeds\/5558063027075658113\/posts\/default\/3805995611077321040"},{"rel":"self","type":"application/atom+xml","href":"http:\/\/www.blogger.com\/feeds\/5558063027075658113\/posts\/default\/3805995611077321040"},{"rel":"alternate","type":"text/html","href":"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/11\/horet-die-signale.html","title":"... höret die Signale"}],"author":[{"name":{"$t":"Kurt aka Roger Beathacker"},"uri":{"$t":"http:\/\/www.blogger.com\/profile\/18178040849521228365"},"email":{"$t":"noreply@blogger.com"},"gd$image":{"rel":"http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail","width":"32","height":"32","src":"\/\/blogger.googleusercontent.com\/img\/b\/R29vZ2xl\/AVvXsEitCjAbNj0LKNg4lKr-Y0DPCg6kpToKo2L6WNi5jV4OloUZTLQXD23DKmUNsntUGxFYfnykUYtzF-Z7Qf1VD4Cz3W25WhewRHzN36aOe4Ycn0kVblXO46tJ-KKCw0WLOg\/s220\/avatar-3204.gif"}}],"thr$total":{"$t":"3"}},{"id":{"$t":"tag:blogger.com,1999:blog-5558063027075658113.post-2136837890923751321"},"published":{"$t":"2009-10-15T11:45:00.008+02:00"},"updated":{"$t":"2009-10-15T23:58:44.312+02:00"},"category":[{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Arbeit"},{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Einkommen"},{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"HartzIV"},{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Parteien"},{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Politik"},{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Recht"}],"title":{"type":"text","$t":"Schwarz-gelb: Blendende Aussichten für Hartz IV Empfänger"},"content":{"type":"html","$t":"\u003Cdiv style=\"text-align: justify;\"\u003EWie man hören und lesen kann, will die (über uns) kommende schwarz-gelbe Regierung \"\u003Ca href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,655098,00.html\"\u003EHartz-IV-Empfänger besserstellen\u003C\/a\u003E\" - manche jedenfalls. So soll z.B. das sogenannte \"Schonvermögen\" verdreifacht werden. Zu dumm nur, dass die meisten Betroffenen vermutlich schon froh wären, wenn sie wenigstens das \"einfache\" Schonvermögen ihr eigen nennen könnten. Ganz zu schweigen davon, dass als \"Schonvermögen\" ohnedies nur angesehen wird, was im Rahmen der privaten Altersvorsorge - z.B. in Form einer Lebensversicherung - fest angelegt und somit dem beliebigen Zugriff entzogen ist. Man darf sein Geld also nur behalten wenn und solange man es anderen überlässt.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nImmerhin: die Versicherungswirtschaft wird vermutlich erfreut feststellen, dass sie ihre großzügigen \u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/10\/schwarz-gelbe-roadmap.html\"\u003EZuwendungen an die Regierungsparteien\u003C\/a\u003E nicht in den Sand gesetzt hat.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cspan id=\"fullpost\"\u003E\u003Cbr \/\u003E\nAuch die Zuverdienstmöglichkeiten fuer ALG II Empfänger sollen verbessert werden. Auf die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohnes aber meint man verzichten zu \u003Cstrike\u003Ekönnen\u003C\/strike\u003E müssen, denn ein solcher würde \u003Ci\u003E\"zu einer Vernichtung von Arbeitsplätzen und zur Abwanderung in die Schwarzarbeit\"\u003C\/i\u003E führen. Dafür aber will man mit aller Strenge gegen \u003Ci\u003E\"\u003Ca href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,655275,00.html\"\u003Esittenwidrige Löhne\u003C\/a\u003E\"\u003C\/i\u003E vorgehen. Sittenwidrig ist laut Ronald Pofalla (CDU) ein Lohn, \u003Ci\u003E\"wenn er ein Drittel unter dem Durchschnitt des branchenspezifischen Lohnes liegt\"\u003C\/i\u003E. Mit anderen Worten: Liegt der branchenübliche Durchschnitt bei sechs Euro, dann sind vier Euro pro Stunde noch als \"sittlich\" anzusehen. Und wenn möglichst viele Unternehmen sich bequemen die \"Mindeststandards\" strikt einzuhalten ... ? \u003Cbr \/\u003E\nGenau: dann sinkt der Durchschnitt - und mit ihm auch die \"Sittlichkeit\". \u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nBravo Herr Pofalla!\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nWem das alles noch zu wenig ist, der sollte eventuell ernsthaft erwägen sich selbständig zu machen. Wie wäre es zum Beispiel mit dem Einstieg in eine Karriere als Zahnseide-Magnat?\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Ccenter\u003E\u003Cobject height=\"344\" width=\"425\"\u003E\u003Cparam name=\"movie\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/Ialhaxhr7iA\u0026hl=de\u0026fs=1\u0026\"\u003E\u003C\/param\u003E\u003Cparam name=\"allowFullScreen\" value=\"true\"\u003E\u003C\/param\u003E\u003Cparam name=\"allowscriptaccess\" value=\"always\"\u003E\u003C\/param\u003E\u003Cembed src=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/Ialhaxhr7iA\u0026hl=de\u0026fs=1\u0026\" type=\"application\/x-shockwave-flash\" allowscriptaccess=\"always\" allowfullscreen=\"true\" width=\"425\" height=\"344\"\u003E\u003C\/embed\u003E\u003C\/object\u003E\u003C\/center\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cb\u003E\u003Cbr \/\u003E\nYippy-Ty-O-Ty-Ay!\u003C\/b\u003E ;-)\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Ca href=\"http:\/\/www.lyricsdepot.com\/frank-zappa\/montana.html\" target=\"_blank\"\u003EHier gibt es den Text zum Clip\u003C\/a\u003E.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cb\u003ENachtrag:\u003C\/b\u003E\u003Cbr \/\u003E\nInzwischen gibt es dazu auch lesenswerte \u003Ca href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/746\/491116\/text\/\" target=\"_blank\"\u003EArtikel in der Süddeutschen Zeitung\u003C\/a\u003E und im \u003Ca href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/0942-hartz-iv-schwarz-gelb-koalitionsverhandlungen-schonvermoegen\" target=\"_blank\"\u003EFreitag\u003C\/a\u003E.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cb\u003ENachtrag (II):\u003C\/b\u003E\u003Cbr \/\u003E\nUnd \u003Ca href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/news\/standards\/kommentar\/2009\/10\/15\/kommentar.html\" target=\"_blank\"\u003Edas schreibt die BLEND-\"Zeitung\"\u003C\/a\u003E.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cb\u003ENachtrag (III):\u003C\/b\u003E\u003Cbr \/\u003E\nUnd hier noch ein \u003Ca href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/geschenke-fuers-hochprekariat\/\" target=\"_blank\"\u003EArtikel der taz\u003C\/a\u003E.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003C\/div\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003C\/span\u003E"},"link":[{"rel":"replies","type":"application/atom+xml","href":"http:\/\/notatio.blogspot.com\/feeds\/2136837890923751321\/comments\/default","title":"Kommentare zum Post"},{"rel":"replies","type":"text/html","href":"http:\/\/www.blogger.com\/comment.g?blogID=5558063027075658113\u0026postID=2136837890923751321\u0026isPopup=true","title":"13 Kommentare"},{"rel":"edit","type":"application/atom+xml","href":"http:\/\/www.blogger.com\/feeds\/5558063027075658113\/posts\/default\/2136837890923751321"},{"rel":"self","type":"application/atom+xml","href":"http:\/\/www.blogger.com\/feeds\/5558063027075658113\/posts\/default\/2136837890923751321"},{"rel":"alternate","type":"text/html","href":"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/10\/schwarz-gelb-blendende-aussichten-fuer.html","title":"Schwarz-gelb: Blendende Aussichten für Hartz IV Empfänger"}],"author":[{"name":{"$t":"Kurt aka Roger Beathacker"},"uri":{"$t":"http:\/\/www.blogger.com\/profile\/18178040849521228365"},"email":{"$t":"noreply@blogger.com"},"gd$image":{"rel":"http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail","width":"32","height":"32","src":"\/\/blogger.googleusercontent.com\/img\/b\/R29vZ2xl\/AVvXsEitCjAbNj0LKNg4lKr-Y0DPCg6kpToKo2L6WNi5jV4OloUZTLQXD23DKmUNsntUGxFYfnykUYtzF-Z7Qf1VD4Cz3W25WhewRHzN36aOe4Ycn0kVblXO46tJ-KKCw0WLOg\/s220\/avatar-3204.gif"}}],"thr$total":{"$t":"13"}},{"id":{"$t":"tag:blogger.com,1999:blog-5558063027075658113.post-210580600563215716"},"published":{"$t":"2009-10-07T05:21:00.039+02:00"},"updated":{"$t":"2009-10-11T19:06:41.449+02:00"},"category":[{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Arbeit"},{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Einkommen"},{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"HartzIV"},{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Politik"},{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Recht"}],"title":{"type":"text","$t":"Zu Hartz IV und pseudoliberalem Bürgergeld"},"content":{"type":"html","$t":"\u003Cdiv style=\"text-align: justify;\"\u003E\u003Cdiv class=\"separator\" style=\"clear: both; text-align: center;\"\u003E\u003Ca href=\"http:\/\/sanktionenwegbloggen.wordpress.com\/\" target=\"_Blank\" imageanchor=\"1\" style=\"clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;\"\u003E\u003Cimg border=\"0\" src=\"http:\/\/2.bp.blogspot.com\/_s0OcN13-Dww\/SseygU0zHBI\/AAAAAAAAEAI\/5vCkkcLJMc4\/s320\/minibanner_02.gif\" \/\u003E\u003C\/a\u003E\u003C\/div\u003EDer sogenannte Hartz IV Regelsatz orientiert sich am gesetzlich festgelegten sozio-kulturellen Existenzminimum. Diese Festlegung beruht aber keineswegs auf den tatsächlichen materiellen und gesellschaftlichen Verhältnissen und Existenzbedingungen, sondern erfolgte vor allem mit Blick auf haushalts- und wirtschaftspolitische Wünschbarkeiten. Die empirische Lebenswirklichkeit der Betroffenen spielt hier - wie übrigens in der gesamten Hartz-Gesetzgebung -, wenn überhaupt, dann eine \"höheren\" ökonomischen Interessen (nicht: Gegebenheiten) untergeordnete Rolle. Man könnte auch sagen, dass die Höhe des ALG II nach dem Grundsatz \u003Ci\u003E\"Und wer nicht kommt zur rechten Zeit, muss nehmen das was übrig bleibt\"\u003C\/i\u003E festgelegt wurde. Die ökonomisch Abgehängten haben sich mit dem zu bescheiden, was dem Gewinnstreben der ökonomischen \"Eliten\" gerade noch entbehrlich erscheint. Die Fragwürdigkeit der Kriterien, nach denen der Eckregelsatz ermittelt wurde hier erschöpfend zu erörtern, mangelt es mir freilich an Zeit. Wer sich mit den Einzelheiten auseinandersetzen möchte, der folge den im Text enthaltenen Verweisen. Diskutiert werden soll hier vornehmlich die Aufgabe, die der Gesetzgeber den Grundsicherungen zuweist und die darin besteht, \u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cblockquote\u003E„den Leistungsberechtigten die Führung eines Lebens zu ermöglichen, das der Würde des Menschen entspricht“. Es ist weitgehend unstrittig, dass mit der Bezeichnung eines menschenwürdigen Lebens die Deckung eines sozio-kulturellen Mindestbedarfs gemeint ist, was den Betroffenen eine gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen soll.\"\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nQuelle: Uni Köln, \"\u003Ca href=\"http:\/\/www.iwp.uni-koeln.de\/DE\/Publikationen\/komment\/pdf-Dateien\/OK09_08.pdf\"\u003EOrdnungspolitischer Kommentar\u003C\/a\u003E\" (pdf)\u003C\/blockquote\u003E\u003Cbr \/\u003E\nNun sind Formulierungen, wie die vom Gesetzgeber gewählte einigermaßen gummiartig. Was kann denn unter einem \u003Ci\u003E\"Leben, das der Würde des Menschen entspricht\"\u003C\/i\u003E überhaupt verstanden werden?\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cspan id=\"fullpost\"\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cb\u003EEin Leben,  das der Würde des Menschen entspricht\u003C\/b\u003E\u003Cbr \/\u003E\nIch will es kurz machen: Man kann darunter verstehen, dass \"der Leistungsberechtigte\" in die Lage versetzt sein soll, in einer gegebenen Gesellschaft ein Leben zu führen, das nicht von vornherein dergestalt beschaffen ist (bzw. sein muss), dass es ihn zu einer gesellschaftlichen Randerscheinung, zu einem Paria degradiert. Eine Würde des Menschen \"an sich\" gibt es nicht, die Würde des Menschen findet ihren Ausdruck immer nur in der \"Qualität\" seiner gesellschaftlichen Beziehungen. Zur Würde des Menschen in einer (liberalen!) bürgerlichen Gesellschaft gehört die grundsätzliche Möglichkeit, eine bürgerliche Lebensweise zu pflegen und mit seinen Mitbürgern \"auf Augenhöhe\" zu verkehren. Und zwar auch dann, wenn er sich, aus welchen Gründen auch immer, von einzelnen Bereichen des bürgerlichen Daseins, wie z.B. dem \"Erwerbsleben\" (ob vorübergehend oder dauerhaft) ausgeschlossen findet. Vor allem aber bedeutet es, dass seine weiteren Grundrechte nicht angetastet werden.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nEs reicht also nicht hin, dass die vielbeschworenen \"menschlichen Grundbedürfnisse\", die - wie ich \u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2008\/05\/menschliche-grundbeduerfnisse.html\"\u003Ean anderer Stelle dargelegt\u003C\/a\u003E habe - ohnedies eigentlich die bloß animalischen Bedürfnisse des Menschen ausmachen, halbwegs hinreichend befriedigt werden. Der Begriff des sozio-kulturellen Existenzminimums schließt die Möglichkeit, sein Leben so zu leben, dass man nicht von vornherein und ungewollt als \"Randexistenz\" auffällt geradezu zwingend ein. Das bedeutet: Wenn ein Bedürftiger seinen Hunger bei der Tafel oder in einer Volksküche stillen \u003Cb\u003Emuss\u003C\/b\u003E, wenn er, um über die Runden zu kommen, seinen Lebensmittelbedarf \u003Cb\u003Eausschließlich\u003C\/b\u003E beim Discounter decken \u003Cb\u003Emuss\u003C\/b\u003E, wenn er auf den regelmäßigen Bezug einer Tageszeitung verzichten \u003Cb\u003Emuss\u003C\/b\u003E, wenn er jede ihm angebotenen \"Beschäftigungsmöglichkeit\" akzeptieren und annehmen \u003Cb\u003Emuss\u003C\/b\u003E (damit er wenigstens \"formal\" arbeitet, auch wenn er dabei selbst innerlich verödet, sich in seiner Würde also beschädigt findet), dann ist entweder die Vorgabe des Gesetzgebers nicht erfüllt oder der Betroffene lebt in einer Gesellschaft, in der diese Vorgaben praktisch nicht gelten - mithin in keiner bürgerlichen Gesellschaft, jedenfalls in keiner, die diesen Namen verdienen würde.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nMan kann es auch noch kürzer fassen: Ein Leben, das der Würde des Menschen entspricht ist eines, für das er sich, ohne es zu verantworten zu haben, vor einigermaßen humanistisch eingestellten Mitbürgern nicht schämen muss, und das andererseits nicht diese Mitbürger beschämen muss.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nEs bedarf weder eines \u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2008\/09\/aus-der-nhe-besehen-die-chemnitzer.html\"\u003EThiessen\u003C\/a\u003E, noch eines \u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2008\/11\/lecker-essen-mit-sarazzin-revisited.html\"\u003ESarrazin\u003C\/a\u003E und deren Rechenkünsten, um zu erkennen, dass die bestehenden Regelungen der Sozialgesetzgebung einigermaßen ausreichen, die  Arbeitslosen in diesem Land so zu versorgen, dass zumindest ihr unmittelbares Überleben nicht gefährdet ist. Immerhin müssen wir (noch) nicht davon hören oder lesen, dass massenhaft Arbeitslose dem Tod durch Verhungern oder erfrieren anheim gefallen sind. Andererseits weiß man an zuständiger Stelle aber ganz genau, dass die Transferleistungen für ein als \"menschenwürdig\" zu bezeichnendes Leben\" bei weitem nicht ausreichen - und offenbar auch gar nicht ausreichen sollen:\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cblockquote\u003EDas Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit hält die größte und umstrittenste Arbeitsmarktreform in Deutschland für einen Erfolg. Heinrich Alt, der für die 6,8 Millionen Hartz-IV-Empfänger zuständig ist, lehnt höhere Regelsätze ab: \"351 € reichen nicht dauerhaft zum Leben. Aber das soll auch kein Mensch. Die Menschen sollen mit uns einen Weg zurück ins Arbeitsleben finden. Das soll der Anreiz sein und ist es auch für fast alle\", sagt der Arbeitsmarktexperte.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Ca href=\" http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/02\/hartz-iv-alte-zynismen-und-brandneue.html\"\u003EMehr dazu.\u003C\/a\u003E\u003C\/blockquote\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cb\u003EHartz IV im Quadrat: FDP und \"Liberales Bürgergeld\"\u003C\/b\u003E\u003Cbr \/\u003E\nGuido Westerwelle sang nicht nur im Wahlkampf oft und gerne  das Loblied der \"Fleißigen\" und schmähte zugleich nach Kräften die \"Faulen\". Die Fleißigen sind ihm dabei alle die, die ihre Arbeitskraft \"erfolgreich\" als Ware feilbieten und Waren produzieren (die den Karren ziehen, die morgens um sechs aufstehen und zur Arbeit gehen, die \"\u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/01\/der-arme-mittelstand-das-ressentiment.html\"\u003EMittelschicht\u003C\/a\u003E\", das Maß aller Dinge, das \u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/01\/horst-khler-und-die-krise-als-chance.html\"\u003EMittelmaß\u003C\/a\u003E), die Faulen sind diejenigen, die das - aus welchen Gründen auch immer - nicht tun oder nicht tun können. Dabei spielt die tatsächliche Produktivität der einzelnen \"Mitglieder\" dieser Gruppen gar keine Rolle. Faulheit verwirklicht sich aber gerade im Prozess der Warenproduktion (\"Wer Arbeit \u003Cstrike\u003Ekennt\u003C\/strike\u003E hat und sich nicht drückt, der ist verrückt.\") auf das Vortrefflichste. Wer das organisierte Arbeitsleben aus eigener Erfahrung kennt und nicht mit völliger Blindheit geschlagen ist, der weiß längst, dass ein Großteil der bezahlten Arbeitszeit darauf verwendet wird, sich die Arbeit leicht zu machen, d.h. sie sich möglichst vom Halse zu halten und anderen aufzubürden (schon, um besser für das eigene berufliche \"Weiterkommen\" sorgen zu können) - was ja ohnehin das Grundprinzip der kapitalistischen Wirtschaftsweise zu sein scheint: \u003Cb\u003EGewinn\u003C\/b\u003E erzielt man nicht durch unablässige, \"fleißige\" Arbeit - jedenfalls nicht durch die je eigene, denn dann wären die Gewinne keine Gewinne, sondern Löhne. Andererseits wird jede Menge Arbeit verrichtet, deren Produkt nicht als Ware auf den Markt geworfen wird, die also unbezahlt bleibt. Jeder Mensch der einen Familienhaushalt führt und\/oder Kinder aufzieht, weiß ein Lied davon zu singen und mancher blogger, der mitunter stundenlang an diesem oder jenem Artikel arbeitet, sicher auch. Ferner kann man den \"Fleiß\" und die Produktivität nicht an äußerer Aktivität erkennen. Auch wer vor der Arbeit wegläuft, bewegt sich ja ordentlich, andererseits gibt es Menschen die im Zustand scheinbarer Passivität verharrend, hart arbeiten: Schriftsteller, Wissenschaftler oder auch Künstler.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cblockquote\u003EIch habe immer gefunden, daß es gar keine Arbeit gibt, die nicht geistig wäre oder nicht wenigstens geistig betrieben werden könnte, und daß es keine \"geistige\" Arbeit gibt, die nicht zugleich mit körperlicher Anstrengung verbunden wäre. Leistet wirklich der Amtsrichter, der beispielsweise Ehescheidungsprozesse zu erledigen hat und Tag für Tag ein Paar nach dem anderen nach Paragraph 165ff. BGB auseinander einigt, höhere Geistesarbeit als ein erfinderischer Feinmechaniker, der unausgesetzt mit den verschiedenartigsten, subtilsten Gebilden zu tun hat? Und ist die Arbeit eines Arztes, der seine Finger in alle Öffnungen fremder menschlicher Körper zu legen hat, keine körperliche? Verlangt der Anspruch an den Schuster, daß der Stiefel der Form des Fußes genau angepasst sein soll, daß er zierlich geformt und nirgends drückend sei, keine geistige Anstrengung? Und sind die verdorbenen Augen und der Schreibkrampf des Literaten, die krumme Haltung und die Hämorrhoiden des Germanisten nicht deutliche Beweise seiner körperlichen Leistungen? Selbst der Kloakenreiniger kann aus seiner Beschäftigung geistige Befriedigung schöpfen, wenn es ihm gelingt, die Arbeit unter möglichster Vermeidung von Gestank zu verrichten und dadurch den Dank seiner Mitmenschen zu verdienen und die eigene Gesundheit zu schonen. Umgekehrt kann manch \"geistiger Arbeiter\", wie ein Pfarrer, der nie über das auswendig gelernte Pensum denkt, oder ein Trichinenbeschauer, der mechanisch einen Schinken nach dem anderen untersucht, ohne sich über das Erwerbsinteresse hinaus dafür zu interessieren, seine Tätigkeit völlig entgeistigen. Den \"Rat geistiger Arbeiter\" werden diese Herren dennoch zieren. Denn hier gilt es ja zu zeigen, dass man etwas Besseres ist als Schuster oder Maurer.\u003Cbr \/\u003E\nErich Mühsam. Ausgewählte Werke Band 2. Publizistik, Unpolitische Erinnerungen. Verlag Volk und Welt. Berlin 1978. S.341.\u003Cbr \/\u003E\n\u003C\/blockquote\u003E\u003Cbr \/\u003E\nDie Hartz IV Gesetze erfüllen ihre eigenen Vorgaben nicht einmal annähernd. Dabei sind die (zu?) niedrigen Regelsätze m.E. beinahe das geringste Problem. Schwerer wiegt in meinen Augen, die durch die Randbedingungen erzeugte Entwürdigung und Entmündigung der Betroffenen. Hier zeigt sich: Hartz IV ist in allererster Linie ein Disziplinierungs- (Um-)Erziehungs- und Kontroll\"instrument\" und erst dann eine Einrichtung zur materiellen (Grund-)Sicherung derjenigen, die weder über Einkommen noch Vermögen verfügen. Eines der erklärten Ziele der Hartz-Gesetzgebung ist das Eindämmen der Schwarzarbeit, die angeblich einen Umfang von 350 Milliarden Euro per anno angenommen haben soll. Eine völlig abstruse Annahme. Wären nämlich tatsächlich die Arbeitslosen als Schwarzarbeiter dermaßen aktiv, dann würde - bei geschätzten 3,5 Millionen Erwerbslosen - jeder von ihnen im Schnitt jährlich 100.000 Euro \"nebenbei\" verdienen. \u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nMan bilde sich nicht ein, dass das sogenannte \"Liberale Bürgergeld\", der Lage der Betroffenen in irgend einer Weise gerechter werden könnte. Viel eher scheint mir das Gegenteil der Fall zu sein. Zum einen ist mit noch rigideren Sanktionen zu rechnen zum anderen ist eines der erklärten Ziele (das in der Mainstreampresse freilich meist unter den Tisch fällt) dieses \"Bürgergeldes\", die weitere Ausdehnung des Niedrigstlohnbereichs mittels im \"Bürgergeld\" versteckter Subventionen gerade an die größten Aasgeier unter den \"Arbeitgebern\".\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cblockquote\u003EDas Bürgergeld wirkt wie dargestellt aktivierend durch richtige Anreize auf der einen und Sanktionen auf der anderen Seite. Die Sanktionsmechanismen müssen konsequent angewendet werden, nicht zuletzt auch zum Schutze des Steuerzahlers und zur Bekämpfung von Schwarzarbeit. Deshalb wird die Pauschale für den Lebensunterhalt um bis zu 30% gekürzt, wenn angebotene zumutbare Arbeit abgelehnt wird. Eine weitere Ablehnung zieht die gleiche Rechtsfolge nach sich, so dass die tatsächliche Kürzung bei Arbeitsverweigerung erheblich höher liegen kann.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nDurch das Bürgergeld wird die Nachfrage und damit das Angebot an Arbeitsplätzen im Niedriglohnbereich gesteigert: Aus Sicht des Arbeitnehmers wird ein für ihn nicht existenzsichernder Lohn durch das Bürgergeld ergänzt und somit attraktiv. Arbeitgeber werden - die notwendige Lohnöffnung der Tarife vorausgesetzt - vermehrt Arbeit für nicht oder gering qualifizierte Bürgergeldempfänger anbieten, deren Arbeitskraft eine nicht existenzsichernde Wertschöpfung hat.\u003Cbr \/\u003E\nQuelle: FDP \/ \u003Ca href=\"http:\/\/www.fdp-bundespartei.de\/files\/363\/Abschlb-Buergergeld.pdf\"\u003EAbschlussbericht Bürgergeld\u003C\/a\u003E (pdf) \u003C\/blockquote\u003E\u003Cbr \/\u003E\nDer Unterschied: wird bei Hartz IV \"nur\" der Eckregelsatz gekürzt, so beim Bürgergeld die Gesamtsumme, also auch die Pauschale für die Mietkosten. Geht man von einer Bürgergeldpauschale von 650 Euro aus, dann betrüge der Kürzungsbetrag 195,-- Euro. Dem Betroffenen blieben also ganze 455 Euro um seinen gesamten Lebensunterhalt zu bestreiten. Bei Hartz IV hingegen beträgt die entsprechende Kürzung 30% des Regelsatzes: also bei einem Alleinstehenden 105 Euro. Die Härte der Sanktionen würde somit fast verdoppelt.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cb\u003EErgänzung:\u003C\/b\u003E Die Bedürftigkeitsprüfung und die Auszahlung des Bürgergeldes sollen die Finanzämter übernehmen. Bei Geringstverdienern soll die Zahlung über den Arbeitgeber laufen und mit dem Lohn ausgezahlt werden. Abgesehen davon, dass es den Arbeitgeber wohl einen Scheixx angeht, was sein Personal an Sozialleistungen bezieht, schießt sich die FDP hier auch als angebliche Anti-Schnüffel und Bürger\u003Cb\u003Erechts\u003C\/b\u003Epartei von hinten durch die Brust ins Auge. Mit einiger Sicherheit werden obendrein die \u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2008\/12\/klaus-baum-zitiert-heute.html\"\u003EZumwinkel\u003C\/a\u003Es dieser Republik allerhand Grund zur Freude haben, wenn massenhaft Steuerfahnder zu Bedürftigkeitsprüfern umqualifiziert werden müssen. \u003Cb\u003E\/Ergänzung\u003C\/b\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nDie Arroganz derjenigen, die in diesem Lande das Sagen haben scheint grenzenlos. In diversen Talkrunden hocken Leute, deren jeweilige monatliche Pro-Kopf-Einkünfte locker ein Vielfaches dessen betragen, was sie einer vierköpfigen \"Hartz IV Familie\" so gerade noch zubilligen würden und finden es unverschämt, wenn ein lausiger \"Minderqualifizierter\" es wagt, einen gerade existenzsichernden Mindestlohn für seine Arbeit zu fordern. Eine Lohnarbeit, die keine \"existenzsichernde Wertschöpfung hat\" gibt es indes gar nicht. Denn entweder ist ein Unternehmen auf die Arbeit \u003Cb\u003Ealler\u003C\/b\u003E seiner Beschäftigten angewiesen um überhaupt eine \"Wertschöpfung\" zu realisieren oder es \"leistet\" sich Arbeitnehmer, die es nicht benötigt. Das wäre dann aber nicht der Fehler der Beschäftigten, sondern der Fehler der Unternehmensführung - aber deren Saläre sind ja unantastbar.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cb\u003EErgänzung:\u003C\/b\u003E\u003Cblockquote\u003E\u003Cul\u003E\u003Cli\u003EJeder Bürger muss durch Arbeit ein höheres Einkommen erzielen können als wenn er nicht arbeitet (Leistungsprinzip).\u003C\/li\u003E\n\u003Cli\u003EWer staatliche Leistungen in Anspruch nimmt muss auch zu einer zumutbaren Gegenleistung bereit sein (Solidaritätsprinzip).\u003C\/li\u003E\n\u003Cli\u003EDer Sozialstaat muss den Schwachen wirksam helfen und darf von Findigen und Faulen nicht ausgenutzt werden (Prinzip der Transparenz und Zielgenauigkeit).\u003C\/li\u003E\n\u003C\/ul\u003EQuelle: FDP \/ \u003Ca href=\"http:\/\/www.fdp-bundespartei.de\/files\/363\/Abschlb-Buergergeld.pdf\"\u003EAbschlussbericht Bürgergeld\u003C\/a\u003E (pdf) \u003C\/blockquote\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cb\u003EErstens:\u003C\/b\u003E Wer als arbeitender Mensch Hartz IV oder Bürgergeld bezieht, erzielt eben nicht \u003Ci\u003E\"\u003Cb\u003Edurch\u003C\/b\u003E Arbeit ein höheres Einkommen\"\u003C\/i\u003E.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cb\u003EZweitens:\u003C\/b\u003E Das, was hier \"Solidaritätsprinzip\" genannt wird, hat mit Solidarität rein gar nichts nichts zu tun, sondern ist nichts anderes als das \u003Cb\u003EMarktprinzip\u003C\/b\u003E.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cb\u003EDrittens:\u003C\/b\u003E die \u003Ci\u003E\"Findigen und Faulen\"\u003C\/i\u003E - ich nehme mal an, dass man hier an gewisse findige Bankmenschen ganz sicher nicht gedacht haben wird. \u003Cb\u003E\/Ergänzung\u003C\/b\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nAuch das \"Konzept\" der Bedarfsgemeinschaften soll beim Bürgergeld beibehalten werden. Auf der einen Seite wird allseits das Individuum gepriesen und von dessen \"Eigenverantwortlichkeit\" gefaselt, auf der anderen Seite hat man nicht die geringsten Hemmungen die \"freien Individuen\", wenn man sie nur schwach genug findet im Elend ins Kollektiv zu zwingen, das man dann \"Bedarfsgemeinschaft\" nennt.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nDabei hätte ich noch nicht einmal Einwände gegen eine pauschalierte Grundversorgung, nicht einmal in der genannten niedrigen Höhe. Das könnte durchaus einiges vereinfachen. Aber damit müssten a) die \"Bedarfsgemeinschaften wegfallen, der Anspruch also ein rein individuell, persönlicher sein, und b) müsste ggf. ergänzendes Wohngeld, sowie ggf. andere Beihilfen (für chronisch Kranke etc.) beantragt werden können. Außerdem hat sich das Konzept der regionalen JobCenter und ArGen meiner Ansicht nach in keiner Weise bewährt. Doch ebenso wie bei den Hartz Gesetzen ist beim Bürgergeldentwurf davon die Rede, dass die jeweilige Regelung wegen der regionalen Abwicklung \"bürgernah\" sei.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cblockquote\u003EDie Betreuung der Bürgergeldempfänger erfolgt dort, wo der notwendige persönliche Kontakt gewährleistet werden kann: auf kommunaler Ebene.\u003Cbr \/\u003E\n[...]\u003Cbr \/\u003E\nInsbesondere für Langzeitarbeitslose und Geringqualifizierte ist es wichtig, dass die vermittelnde Stelle die größtmögliche Nähe zu den vermittelnden Arbeitslosen und den örtlichen Gegebenheiten des Arbeitsmarktes hat.\u003Cbr \/\u003E\nQuelle: FDP \/ \u003Ca href=\"http:\/\/www.fdp-bundespartei.de\/files\/363\/Abschlb-Buergergeld.pdf\"\u003EAbschlussbericht Bürgergeld\u003C\/a\u003E (pdf) \u003Cbr \/\u003E\n\u003C\/blockquote\u003E\u003Cbr \/\u003E\nDas ist Traumtänzerei. Im Laufe von drei Jahren habe ich von meinem JobCenter exakt einen konkreten Vermittlungsvorschlag (Aktensortieren im Auftrag einer Leiharbeitsfirma für satte 1.300 Euro brutto bei Vollzeit) bekommen und einen zweiten aus der Brandenburger Pampa über die Datenbank der Arbeitsagentur; da hieß es: Führerschein und eigener PKW zwingend erforderlich. Leider besitze ich aber beides nicht, was meinem in der Datenbank hinterlegten Profil auch unschwer hätte entnommen werden können. Dafür gab es reichlich Angebote an irgendwelchen Maßnahmen teilzunehmen, deren Hauptzweck vermutlich darin besteht den zahllosen sog. \"Bildungsträgern\" satte Einkünfte zu sichern. Gelernt wird in solchen Maßnahmen mehrheitlich nichts. Darum geht es aber auch nicht. Wichtig ist, dass der \"Betreuungsfall\" daran gewöhnt bleibt \"morgens früh aufzustehen\" und sein Dasein weitgehend fremdbestimmt zu fristen. Es kommt übrigens nicht selten vor, dass man als erstes gefragt wird, ob man einen \"Vermittlungsgutschein\" besitze; so mancher Dozent betreibt nämlich nebenher seine eigene private Arbeitsvermittlung. Im Angebot: Niedrigstlohnjobs und Zeitarbeit. Was den persönlichen Kontakt angeht: in dieser Zeit waren insgesamt fünf verschiedene Sachbearbeiter für mich zuständig, von denen ich allerdings nur vieren persönlich begegnet bin.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cb\u003EVorwärts in die Vergangenheit?\u003C\/b\u003E\u003Cbr \/\u003E\nWährend die Zahl der erwerbstätigen Menschen im vergangenen Jahr mit 40,84 Millionen \u003Ca href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur-nachrichten\/in-deutschland-so-viele-erwerbstaetige-wie-noch-nie;2118814\"\u003Eeinen Höchststand erreichte\u003C\/a\u003E, wurden gleichzeitig offiziell ca. 3,5 Millionen Menschen als arbeitsuchend geführt. Das scheint mir zu bestätigen, was Günther Anders bereits 1977 schrieb:\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cblockquote\u003EMindestens ebenso fundamental wie die durch die Automation verursachte Revolution ist diejenige, die darin besteht, daß heute \u003Ci\u003EMittel und Zweck\u003C\/i\u003E ausgetauscht sind. Daß die zwei Umwälzungen nur Faktoren einer einzigen sind, wird sich schnell herausstellen. Zwar trifft es natürlich auch heute noch zu, daß der  Einzelne sein Arbeiten als \u003Ci\u003EMittel\u003C\/i\u003E (zum  Kauf von Lebensmitteln im weitesten Sinne) einsetzt. Aber während früher das Ziel der Arbeit darin bestanden hatte, Bedürfnisse durch Erzeugung von Produkten zu befriedigen, zielt heute das Bedürfnis auf Arbeitsplätze; Arbeitsbeschaffung wird zur Aufgabe, \u003Ci\u003EArbeit selbst wird zum herzustellenden Produkt\u003C\/i\u003E. Zum Ziel, das allein dadurch erreicht werden kann, daß Zwischenprodukte erzeugt werden. Diese neuen Produkte heißen \"neue Bedürfnisse\", die vermittels einer Arbeit, die \"Werbung\" heißt hergestellt werden. Sind diese Bedürfnisse erzeugt, dann ist auch neue \u003Ci\u003EArbeit als Endprodukt\u003C\/i\u003E erfordert und ermöglicht.\u003Cbr \/\u003E\nGünther Anders. Die Antiquiertheit des Menschen 2. Verlag C. H. Beck. München 1992. S.99.\u003Cbr \/\u003E\n\u003C\/blockquote\u003E\u003Cbr \/\u003E\nInsgesamt läuft die Entwicklung ganz offensichtlich darauf hinaus, möglichst viele Menschen für möglichst geringe Entlohnung arbeiten zu lassen. Gestützt wird diese Strategie m. E. selbst durch scheinbar soziale Einrichtungen wie kostenlose Kindergartenplätze. Zum einen werden hier (natürlich schlecht bezahlte) Arbeitsplätze geschaffen, zum anderen werden weitere Arbeitskräfte mobilisiert. Genau betrachtet ist auch das eine versteckte Subvention. Denn statt die Lohnarbeit der Eltern oder Alleinerziehenden so zu vergüten, dass sie aus eigener Kraft durch die (doppelte) Berufstätigkeit sowohl selbst die Betreuung ihrer Kinder finanzieren als auch ein gewisses surplus erwirtschaften können, nötigt man sprichwörtlich jeden, irgendeinen mies bezahlten Job anzunehmen und \"erleichtert\" ihm dieses, indem man den Kindergartenbesuch praktisch zur Pflicht macht, und so ist der von der Last der Erziehung Befreite in die glückliche Lage versetzt, jede \"angebotene zumutbare Arbeit\" annehmen zu \u003Cstrike\u003Emüssen\u003C\/strike\u003E dürfen.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Ccenter\u003E\u003Cobject id=\"veohFlashPlayer\" name=\"veohFlashPlayer\" height=\"341\" width=\"410\"\u003E\u003Cparam name=\"movie\" value=\"http:\/\/www.veoh.com\/static\/swf\/webplayer\/WebPlayer.swf?version=AFrontend.5.4.2.23.1011\u0026amp;permalinkId=v6395103qejyXfZt\u0026amp;player=videodetailsembedded\u0026amp;videoAutoPlay=0\u0026amp;id=anonymous\"\u003E\u003Cparam name=\"allowFullScreen\" value=\"true\"\u003E\u003Cparam name=\"allowscriptaccess\" value=\"always\"\u003E\u003Cembed src=\"http:\/\/www.veoh.com\/static\/swf\/webplayer\/WebPlayer.swf?version=AFrontend.5.4.2.23.1011\u0026amp;permalinkId=v6395103qejyXfZt\u0026amp;player=videodetailsembedded\u0026amp;videoAutoPlay=0\u0026amp;id=anonymous\" type=\"application\/x-shockwave-flash\" allowscriptaccess=\"always\" allowfullscreen=\"true\" id=\"veohFlashPlayerEmbed\" name=\"veohFlashPlayerEmbed\" height=\"341\" width=\"410\"\u003E\u003C\/embed\u003E\u003C\/object\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cspan style=\"font-size:78%;\"\u003EWatch \u003Ca href=\"http:\/\/www.veoh.com\/browse\/videos\/category\/educational\/watch\/v6395103qejyXfZt\"\u003EDie Lohnsklaven - Was ist Arbeit in Deutschland wert\u003C\/a\u003E in \u003Ca href=\"http:\/\/www.veoh.com\/browse\/videos\/category\/educational\"\u003EBildung\u003C\/a\u003E  |  View More \u003Ca href=\"http:\/\/www.veoh.com\/\"\u003EFree Videos Online at Veoh.com\u003C\/a\u003E\u003C\/span\u003E\u003Cbr \/\u003E\nWeitere Clips zum Thema finden sich hier: \u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/08\/alle-die-arbeit.html\"\u003E\u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/08\/alle-die-arbeit.html\"\u003EAlle an die Arbeit!\u003C\/a\u003E (23.08.2009)\u003C\/a\u003E\u003C\/center\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nAm Ende zeigt sich, dass Marx mit dem, was er 1844 in den Ökonomisch-philosophischen Manuskripten als ein \u003Ci\u003E\"\u003Cb\u003Egegenwärtiges\u003C\/b\u003E Faktum\"\u003C\/i\u003E beschrieben hat, auch heute noch auf der Höhe der Zeit sein dürfte:\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cblockquote\u003EDer Arbeiter wird um so ärmer, je mehr Reichtum er produziert, je mehr seine Produktion an Macht und Umfang zunimmt. Der Arbeiter wird eine um so wohlfeilere Ware, je mehr Waren er schafft. Mit der \u003Ci\u003EVerwertung\u003C\/i\u003E der Sachenwelt nimmt die \u003Ci\u003EEntwertung\u003C\/i\u003E der Menschenwelt in direktem Verhältnis zu. Die Arbeit produziert nicht nur Waren, sie produziert sich selbst und den Arbeiter als eine \u003Ci\u003EWare\u003C\/i\u003E, und zwar in dem Verhältnis, in welchem sie überhaupt Waren produziert.\u003Cbr \/\u003E\nKarl Marx. Ökonomisch-philosophische Manuskripte (1844). MEW 42 (Ergänzungsband. Erster Teil). Dietz Verlag. Berlin 1968. S. 511.\u003C\/blockquote\u003E\u003Cbr \/\u003E\nUnd weiter:\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cblockquote\u003EWorin besteht nun die Entfremdung des Arbeiters?\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nErstens, daß die Arbeit dem Arbeiter äußerlich ist, d.h. nicht zu seinem Wesen gehört, daß er sich in seiner Arbeit nicht bejaht, sondern verneint, nicht wohl, sondern unglücklich fühlt, keine freie physische und geistige Energie entwickelt, sondern seine Physis abkasteit und seinen Geist ruiniert. Der Arbeiter fühlt sich daher erst außer der Arbeit bei sich und in der Arbeit außer sich. Zu Hause ist er, wenn er nicht arbeitet, und wenn er arbeitet, ist er nicht zu Haus. Seine Arbeit ist daher nicht freiwillig, sondern gezwungen, Zwangsarbeit. Sie ist nur ein Mittel um Bedürfnisse außer ihr zu befriedigen. Ihre Fremdheit tritt darin rein hervor, dass, sobald kein physischer oder sonstiger Zwang existiert, die Arbeit als eine Pest geflohen wird. Die äußerliche Arbeit, in welcher der Mensch sich entäußert, ist eine Arbeit der Selbstaufopferung, der Kasteiung. endlich erscheint die Äußerlichkeit der Arbeit für den Arbeiter darin, daß sie nicht sein eigen, sondern eines andern ist, daß sie nicht ihm gehört, dass er in ihr nicht sich selbst, sondern einem andern gehört. Wie in der Religion die Selbsttätigkeit der menschlichen Phantasie, des menschlichen Hirns und des menschlichen Herzens unabhängig vom Individuum, d.h. als eine fremde, göttliche oder teuflische Tätigkeit, auf es wirkt, so ist die Tätigkeit des Arbeiters nicht seine Selbsttätigkeit. Sie gehört einem andren, sie ist der Verlust seiner selbst.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nEs kömmt daher zu dem Resultat, daß der Mensch (der Arbeiter) nur mehr in seinen tierischen Funktionen, Essen, Trinken und Zeugen, höchstens noch Wohnung, Schmuck etc., sich als freitätig fühlt und in seinen menschlichen Funktionen nur mehr als Tier. Das Tierische wird das Menschliche und das Menschliche das Tierische.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nEssen, Trinken und Zeugen etc. sind zwar auch echt menschliche Funktionen. In der Abstraktion aber, die sie von dem übrigen Umkreis menschlicher Tätigkeit trennt und zu letzten und alleinigen Endzwecken macht, sind sie tierisch.\u003Cbr \/\u003E\nKarl Marx. Ökonomisch-philosophische Manuskripte (1844). MEW 42 (Ergänzungsband. Erster Teil). Dietz Verlag. Berlin 1968. S. 514f.\u003Cbr \/\u003E\n\u003C\/blockquote\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nAnmerkung: Dieser Beitrag wird möglicherweise noch einmal überarbeitet (werden müssen).\u003Cbr \/\u003E\n;-)\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cb\u003ENachträge:\u003C\/b\u003E\u003Cbr \/\u003E\nEin langer Text, und trotzdem sind bei weitem nicht alle Aspekte des \"Liberalen Bürgergeldes\" hinreichend \"gewürdigt\" worden:\u003Cbr \/\u003E\n\u003Ca href=\"http:\/\/chefarztfrau.de\/?p=911\"\u003Echefarztfraulicher:beobachter\u003C\/a\u003E bemerkte am 07.10.2009::\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cblockquote\u003EDa das liberale Bürgergeld-Konzept nicht nur vorsätzlich Arbeitslose aktivieren soll, sondern auch die Grundsicherung für EU- und Minirentnerinnen, chronisch Kranke und andere Erwerbsunfähige wäre, stellt sich die Frage, wie denn diese Leute den überlebens- notwendigen Zusatzverdienst erzielen könnten? Eben. Den Restmenschen droht also Obdachlosigkeit, Suppenküche und Dritterklasse-Medizin. Bravo Herr Pinkwart.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nBy the way: Die Motivations-Möglichkeiten für ALG-2-Empfänger verstoßen bereits heute gegen internationale Vereinbarungen: Die Bundesrepublik Deutschland ist nämlich Unterzeichnerin der \u003Ca href=\"http:\/\/www.labournet.de\/diskussion\/arbeit\/realpolitik\/hilfe\/euro_ilo.pdf\"\u003EILO-Abkommens 29\u003C\/a\u003E. Nach Artikel 2 ist jede Art von Arbeit, die unter Strafandrohung angeordnet wird, als Zwangsarbeit definiert und verboten.\u003C\/blockquote\u003E\u003Cbr \/\u003E\nEs würde übrigens auch das Bafög ersetzten - und nach allem was mir bekannt ist, wären Studenten dann die \"Reformgewinner\", sie bekämen ein paar Euro mehr und müssten nichts zurückzahlen. Außerdem hätten sie keinen Grund mehr sich wegen \u003Ca href=\"http:\/\/www.taz.de\/regional\/berlin\/aktuell\/artikel\/1\/generation-praktikum-zeigt-gesicht\/\"\u003Eunbezahlter Praktika\u003C\/a\u003E aufzuregen. Das wäre jedenfalls, soweit ich es übersehen kann, die Konsequenz. Wenn also demnächst Euer Kumpel, der wo BWL studiert, Stein und Bein auf die FDP und ihr Bürgergeld schwört, müsst ihr Euch nicht weiter wundern ...\u003Cbr \/\u003E\n;-)\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nnebenbei bemerkt ... Bei Hartz IV landet man u.U. schneller, als man es für möglich halten möchte, siehe: \u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/10\/ran-die-die-bouletten.html\"\u003ERan an die Bouletten?\u003C\/a\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/10\/zu-hartz-iv-und-pseudoliberalem.html#comment-940788731747291836\"\u003EDer Nachfrage wegen\u003C\/a\u003E: Hier gibt es ein paar \u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/08\/alle-die-arbeit.html\"\u003EClips zur Illustration\u003C\/a\u003E des Ganzen.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nLesen Sie zu diesem Thema auch: \u003Cbr \/\u003E\n\u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/10\/ein-paar-worte-zu-hartz-iv-repressionen.html\"\u003EEin paar Worte zu Hartz IV Repressionen, Eckregelsatz und Mindestlohn\u003C\/a\u003E (01.10.2009)\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003C\/div\u003E\u003C\/span\u003E"},"link":[{"rel":"replies","type":"application/atom+xml","href":"http:\/\/notatio.blogspot.com\/feeds\/210580600563215716\/comments\/default","title":"Kommentare zum Post"},{"rel":"replies","type":"text/html","href":"http:\/\/www.blogger.com\/comment.g?blogID=5558063027075658113\u0026postID=210580600563215716\u0026isPopup=true","title":"7 Kommentare"},{"rel":"edit","type":"application/atom+xml","href":"http:\/\/www.blogger.com\/feeds\/5558063027075658113\/posts\/default\/210580600563215716"},{"rel":"self","type":"application/atom+xml","href":"http:\/\/www.blogger.com\/feeds\/5558063027075658113\/posts\/default\/210580600563215716"},{"rel":"alternate","type":"text/html","href":"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/10\/zu-hartz-iv-und-pseudoliberalem.html","title":"Zu Hartz IV und pseudoliberalem Bürgergeld"}],"author":[{"name":{"$t":"Kurt aka Roger Beathacker"},"uri":{"$t":"http:\/\/www.blogger.com\/profile\/18178040849521228365"},"email":{"$t":"noreply@blogger.com"},"gd$image":{"rel":"http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail","width":"32","height":"32","src":"\/\/blogger.googleusercontent.com\/img\/b\/R29vZ2xl\/AVvXsEitCjAbNj0LKNg4lKr-Y0DPCg6kpToKo2L6WNi5jV4OloUZTLQXD23DKmUNsntUGxFYfnykUYtzF-Z7Qf1VD4Cz3W25WhewRHzN36aOe4Ycn0kVblXO46tJ-KKCw0WLOg\/s220\/avatar-3204.gif"}}],"media$thumbnail":{"xmlns$media":"http://search.yahoo.com/mrss/","url":"http:\/\/2.bp.blogspot.com\/_s0OcN13-Dww\/SseygU0zHBI\/AAAAAAAAEAI\/5vCkkcLJMc4\/s72-c\/minibanner_02.gif","height":"72","width":"72"},"thr$total":{"$t":"7"}},{"id":{"$t":"tag:blogger.com,1999:blog-5558063027075658113.post-1518440271020363724"},"published":{"$t":"2009-10-07T01:54:00.006+02:00"},"updated":{"$t":"2009-10-07T02:26:38.934+02:00"},"category":[{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Arbeit"},{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Recht"},{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Soziales"}],"title":{"type":"text","$t":"Ran an die an die Bouletten?"},"content":{"type":"html","$t":"\u003Cdiv style=\"text-align: justify;\"\u003EDem \u003Ca href=\"http:\/\/www.bauverbaende.de\/\" target=\"_blank\"\u003EBauverband Westfalen\u003C\/a\u003E scheint es in Zeiten der Krise ganz besonders schlecht zu gehen:\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cblockquote\u003EVerspeiste Brötchenhälften wurden zwei Sekretärinnen des Bauverbands Westfalen zum beruflichen Verhängnis. Sie kassierten die fristlose Kündigung.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nBeide Fälle landen jetzt vor dem Dortmunder Arbeitsgericht: Am 6. und 12. Oktober. Die Sekretärinnen klagen gegen ihre Kündigungen, handelten „ohne jedes Unrechtsbewusstsein“, wie einer der beiden Rechtsanwälte betont. Die beiden Verbands-Angestellten, 34 Jahre beim gleichen Arbeitgeber beschäftig die eine, fast 20 Jahre die andere, waren mit der Zubereitung des Mittagessens für einen Ausschuss beschäftigt. Dann bedienten sie sich unangekündigt selbst. Zwei halbe Brötchen mit Aufschnitt und eine Frikadelle verputze eine der Frauen, zwei halbe Brötchen die andere.\u003Cbr \/\u003E\nQuelle: \u003Ca href=\"http:\/\/www.ruhrnachrichten.de\/lokales\/dortmund\/Dortmund-Sekretaerinnen-assen-zwei-Broetchen-und-eine-Frikadelle;art930,680691\" target=\"_blank\"\u003ERuhrnachrichten\u003C\/a\u003E\u003C\/blockquote\u003E\u003Cspan id=\"fullpost\"\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cblockquote\u003EEin „gestörtes Vertrauensverhältnis“ konstatiert der Vertreter der Arbeitgeberseite zu den Vorkommnissen. Rechtsanwalt Prof. Dr. Jürgen Weidemann findet: „Es wäre ein Leichtes gewesen, nachzufragen, ob sie ihren Hunger stillen könnten.“\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nMutmaßungen, fristlose Kündigungen aufgrund solcher Bagatellen auszusprechen, mit denen womöglich Arbeitgeber teure, alte Kräfte in wirtschaftlich schwerer Zeit los werden wollen, rückt Prof. Weidemann ins Reich der Fabel: Gleich gelagerte Fälle von Vertrauensverlust, die zu fristlosen Kündigungen führten, habe es zu jeder Zeit gegeben.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Ca href=\"http:\/\/www.ruhrnachrichten.de\/lokales\/dortmund\/Dortmund-Sekretaerinnen-assen-zwei-Broetchen-und-eine-Frikadelle;art930,680691\" target=\"_blank\"\u003ERuhrnachrichten\u003C\/a\u003E\u003C\/blockquote\u003E\u003Cbr \/\u003E\nWas für eine Logik. Weil etwas öfter vorkommt, kann man mit Sicherheit bestimmte Motive ausschließen. Zum Beispiel, das Motiv \u003Ci\u003E\"teure, alte Kräfte\"\u003C\/i\u003E loszuwerden, deren Entlassung ansonsten der (noch vorhandene) Kündigungsschutz im Wege stehen würde..\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nWer's glaubt ...\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nInteressant ist übrigens die Reaktion der allseits bekannten BILD. Dort darf sich heute eine \"Kollegin\" aus der BILD-Redaktion mit der Gekündigten, deren Fall gestern verhandelt wurde \u003Ca href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/news\/standards\/kommentar\/2009\/10\/07\/kommentar.html\" target=\"_blank\"\u003Esolidarisch erklären\u003C\/a\u003E. Wenn sie da mal nicht \u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/02\/unterschlagung-des-tages.html\"\u003EÄrger mit Franz Josf  Wagner\u003C\/a\u003E kriegt. \u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cb\u003EMehr davon:\u003C\/b\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cul\u003E\u003Cli\u003E\u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/07\/kundigungsgrund-reste-essen.html\"\u003EKündigungsgrund: Reste essen\u003C\/a\u003E (12.07.2009)\u003C\/li\u003E\n\u003Cli\u003E\u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/03\/anscheinend-gro-im-kommen-kleinliche.html\"\u003EAnscheinend groß im Kommen: Kleinliche Brötchengeber\u003C\/a\u003E (10.03.2009)\u003C\/li\u003E\n\u003Cli\u003E\u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/02\/fall-emmely-antwaltsverein-fordert.html\"\u003EFall \"Emmely\": Antwaltsverein fordert Thierses Rücktritt\u003C\/a\u003E (26.02.2009)\u003C\/li\u003E\n\u003Cli\u003E\u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/02\/unterschlagung-des-tages.html\"\u003EUnterschlagung des Tages\u003C\/a\u003E (25.02.2009)\u003C\/ul\u003E\u003C\/div\u003E\u003C\/span\u003E"},"link":[{"rel":"replies","type":"application/atom+xml","href":"http:\/\/notatio.blogspot.com\/feeds\/1518440271020363724\/comments\/default","title":"Kommentare zum Post"},{"rel":"replies","type":"text/html","href":"http:\/\/www.blogger.com\/comment.g?blogID=5558063027075658113\u0026postID=1518440271020363724\u0026isPopup=true","title":"1 Kommentare"},{"rel":"edit","type":"application/atom+xml","href":"http:\/\/www.blogger.com\/feeds\/5558063027075658113\/posts\/default\/1518440271020363724"},{"rel":"self","type":"application/atom+xml","href":"http:\/\/www.blogger.com\/feeds\/5558063027075658113\/posts\/default\/1518440271020363724"},{"rel":"alternate","type":"text/html","href":"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/10\/ran-die-die-bouletten.html","title":"Ran an die an die Bouletten?"}],"author":[{"name":{"$t":"Kurt aka Roger Beathacker"},"uri":{"$t":"http:\/\/www.blogger.com\/profile\/18178040849521228365"},"email":{"$t":"noreply@blogger.com"},"gd$image":{"rel":"http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail","width":"32","height":"32","src":"\/\/blogger.googleusercontent.com\/img\/b\/R29vZ2xl\/AVvXsEitCjAbNj0LKNg4lKr-Y0DPCg6kpToKo2L6WNi5jV4OloUZTLQXD23DKmUNsntUGxFYfnykUYtzF-Z7Qf1VD4Cz3W25WhewRHzN36aOe4Ycn0kVblXO46tJ-KKCw0WLOg\/s220\/avatar-3204.gif"}}],"thr$total":{"$t":"1"}},{"id":{"$t":"tag:blogger.com,1999:blog-5558063027075658113.post-2531933078514750377"},"published":{"$t":"2009-09-17T14:30:00.005+02:00"},"updated":{"$t":"2009-11-17T22:21:33.901+01:00"},"category":[{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Arbeit"},{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Einkommen"},{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"HartzIV"},{"scheme":"http://www.blogger.com/atom/ns#","term":"Soziales"}],"title":{"type":"text","$t":"Bizarre Logik (IV)"},"content":{"type":"html","$t":"\u003Cdiv style=\"text-align: justify;\"\u003E\u003Cb\u003EHeute: das \"Zuflussprinzip\"\u003C\/b\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nNehmen wir einmal an, wir würden nach einer Zeit des ALG-II Bezuges endlich einen der begehrten \"Arbeitsplätze\" ergattert haben und so der \"Bedürftigkeit\" entronnen sein. Nehmen wir weiter an, die Arbeitsaufnahme sei im Mai 2009 erfolgt und das erste Gehalt pünktlich am 1.Juni bzw. - weil das Pfingstwochenende dazwischen lag - am 2.Juni auf unserem Konto eingegangen. Da das ALG-II als Vorauszahlung \"geleistet\" wird, hat das JobCenter das Geld für den Mai noch einmal überwiesen und stellt ab Juni seine Zahlungen ein. So weit so gut.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cspan id=\"fullpost\"\u003E \u003Cbr \/\u003E\nNun nehmen wir weiter an, dass wir einen besonders wohlmeinenden Chef gefunden haben, der das Gehalt so überwiesen hat, dass es bereits am 29.Mai auf unserem Konto eingegangen ist. Prompt erhalten wir eine Zahlungsaufforderung vom JobCenter, das die für Mai gezahlten Beträge zurückhaben will, da aufgrund eines erzielten Einkommens in diesem Monat ja keine Bedürftigkeit mehr bestanden habe.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nDass der Bedürftige über sein Einkommen während des laufenden Monats ebensowenig verfügen kann, wenn er es am 29. Mai erhält, wie er es schon im Mai ausgeben kann, wenn es erst im Juni auf seinem Konto eingeht, spielt für die Bürokratie keine Rolle. Es gilt das \"Zuflussprinzip\" und das besagt, dass während eines Monats eingehende Geldeingänge die Bedürftigkeit entsprechend mindern oder ggf. ganz aufheben. Basta!\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nEine bescheuertere Regelung als diese kann ich mir kaum noch vorstellen - es sei denn man dehnte den \"Zuflusszeitraum\" von einem Monat auf ein Quartal oder gar ein volles Jahr aus. Oder vielleicht gleich auf ein ganzes Leben? \"\u003Ci\u003ESie haben doch schon einmal ein Einkommen erzielt, das hätten Sie ja nicht gleich komplett verprassen müssen - was wollen Sie also hier?\"\u003C\/i\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nMir fallen zu diesem Problem zwei Lösungen ein, eine großzügige und eine knauserige:\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cb\u003E1. die großzügige Regelung:\u003C\/b\u003E Man stellt das \"Zuflussprinzip\" auf \"tagesgenauen Takt\" um und die Bedürftigkeit entfällt mit dem Tag des Zahlungseingangs. Nur die für weitere Tage vorgeschossenen Beträge sind zu erstatten.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cb\u003E2. die knauserige Regelung:\u003C\/b\u003E Man stellt sich grundsätzlich auf den Standpunkt, dass der Betreffende von dem Geld, das er im ersten Monat verdient auch die in diesem Monat anfallenden Kosten zu bestreiten habe und zahlt das ALG-II für den Monat (oder Teil des Monats) der Arbeitsaufnahme grundsätzlich als Vorschuss-Darlehen. Der Kalendertag des der ersten Zahlungseinganges ist dabei irrelevant.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nMan muss diese Verfahrensweisen nicht mögen - doch lassen sich beide auch in \u003Cb\u003Elebenspraktischer\u003C\/b\u003E Hinsicht hinreichend begründen und nicht bloß, wie es derzeit der Fall ist, aus rein buchhalterischer Logik, bei welcher der kassengerecht bemessene Abrechnungzeitraum eine größere Bedeutung besitzt, als die Menschen \u003Ci\u003Emit denen hier abgerechnet wird\u003C\/i\u003E. \u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nNun noch einmal zum oben gegebenen Beispiel, das nicht von ungefähr so gewählt wurde. Zwar ist das Geld am 29.Mai auf dem Konto des Betreffenden eingegangen, die sog. \"\u003Ca href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wertstellung\"\u003EWertstellung\u003C\/a\u003E\" erfolgte aber erst am auf den Eingang folgenden \"Geschäftstag\" der Bank - und das wäre der 2.Juni gewesen. Angenommen, wir hätten am Freitag, dem 29.Mai den Zahlungseingang auf unserem (zuvor leeren) Konto festgestellt und Geld abgehoben, um uns für die Feiertage mit dem Nötigsten zu versorgen, so hätten wir - nolens volens - unser Konto überzogen. Mit anderen Worten: im Grunde \u003Cb\u003Ehatten\u003C\/b\u003E wir das Geld am 29.Mai ebensowenig, wie wir es gehabt hätten, wenn es erst am 2.Juni eingegangen wäre.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nDer Vollständigkeit halber sei hier noch erwähnt, dass sich dieses Spiel beim Übergang von einer Erwerbstätigkeit in den ALG-II-Bezug natürlich revers wiederholen kann; wer z.B. derzeit im Genuss einer bis September laufenden befristeten Tätigkeit ist, der bekommt ab Oktober wieder ALG-II, sofern sein Gehalt bis zum 30.September auf seinem Konto eingeht, wird es aber nicht vor dem 1.Oktober gutgeschrieben, dann hat er im Oktober ein Einkommen und ist erst ab November wieder \"bedürftig\".\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\nEtwa von solchen Szenarien Betroffenen bleibt bis auf weiteres wohl nur zu raten, nachdrücklich darauf hinzuwirken, dass ihnen das je erste Gehalt erst nach Ablauf des ersten Monats, das je letzte aber vor Ablauf des letzten Monats angewiesen wird.\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cb\u003E\u003Cspan style=\"font-size: x-small;\"\u003EMehr bizarre Logik:\u003C\/span\u003E\u003C\/b\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003Cb\u003E\u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/06\/bizarre-logik.html\"\u003E(I)\u003C\/a\u003E, \u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/06\/bizarre-logik-2.html\"\u003E(II)\u003C\/a\u003E, \u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/08\/bizarre-logik-iii.html\"\u003E(III)\u003C\/a\u003E, (IV), \u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/10\/bizarr-logik-v.html\"\u003E(V)\u003C\/a\u003E, \u003Ca href=\"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/11\/bizarre-logik-vi.html\"\u003E(VI)\u003C\/a\u003E\u003C\/b\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003C\/div\u003E\u003Cbr \/\u003E\n\u003C\/span\u003E"},"link":[{"rel":"replies","type":"application/atom+xml","href":"http:\/\/notatio.blogspot.com\/feeds\/2531933078514750377\/comments\/default","title":"Kommentare zum Post"},{"rel":"replies","type":"text/html","href":"http:\/\/www.blogger.com\/comment.g?blogID=5558063027075658113\u0026postID=2531933078514750377\u0026isPopup=true","title":"1 Kommentare"},{"rel":"edit","type":"application/atom+xml","href":"http:\/\/www.blogger.com\/feeds\/5558063027075658113\/posts\/default\/2531933078514750377"},{"rel":"self","type":"application/atom+xml","href":"http:\/\/www.blogger.com\/feeds\/5558063027075658113\/posts\/default\/2531933078514750377"},{"rel":"alternate","type":"text/html","href":"http:\/\/notatio.blogspot.com\/2009\/09\/bizarre-logik-iv.html","title":"Bizarre Logik (IV)"}],"author":[{"name":{"$t":"Kurt aka Roger Beathacker"},"uri":{"$t":"http:\/\/www.blogger.com\/profile\/18178040849521228365"},"email":{"$t":"noreply@blogger.com"},"gd$image":{"rel":"http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail","width":"32","height":"32","src":"\/\/blogger.googleusercontent.com\/img\/b\/R29vZ2xl\/AVvXsEitCjAbNj0LKNg4lKr-Y0DPCg6kpToKo2L6WNi5jV4OloUZTLQXD23DKmUNsntUGxFYfnykUYtzF-Z7Qf1VD4Cz3W25WhewRHzN36aOe4Ycn0kVblXO46tJ-KKCw0WLOg\/s220\/avatar-3204.gif"}}],"thr$total":{"$t":"1"}}]}});